Österreichs Eishockey-Nationalteam der Männer kann bei der kommenden Weltmeisterschaft in der Schweiz im Mai nicht auf die Unterstützung von Marco Rossi und Marco Kasper zählen.
Beide NHL-Legionäre sagten ÖEHV-Teamchef Roger Bader ab, nachdem ihre Clubs Vancouver Canucks (Rossi) und Detroit Red Wings (Kasper) keine Freigabe erteilt haben. Das bestätigte am Montag der heimische Verband ÖEHV. "Das ist natürlich schade, ändert aber nichts an unseren Zielen", sagte Bader.
Zwar ist die NHL-Saison sowohl für Rossi als auch Kasper bereits vorbei, aber nach den obligatorischen Medizinchecks nach Saisonende erhielten beide kein grünes Licht für die Titelkämpfe vom 15. bis 31. Mai in Zürich und Freiburg. Rossi hat in Nordamerika eine von Verletzungen geplagte Saison hinter sich.
Auch Reinbacher und Rohrer nicht dabei
"Beide haben mich persönlich angerufen und darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie für die WM ausfallen. Wir wünschen beiden, dass sie sich in den kommenden Monaten gut erholen", meinte Bader.
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Ihm stehen damit nach David Reinbacher, der mit den Montreal Canadiens im NHL-Play-off steht, und Vinzenz Rohrer, der ins Montreal-Farmteam Laval Rocket in die AHL beordert wurde, zwei weitere österreichische Kapazunder nicht zur Verfügung. In der WM-Vorbereitung steht als nächstes am Donnerstag ein Testspiel gegen Tschechien in Wien an, einen Tag später geht es in Jihlava erneut gegen den Weltmeister von 2024.