Sportlich wie auch menschlich ist die mittlerweile 34-Jährige seit Jahren eine wichtige Stütze im Speed-Kader der Österreicherinnen. Bei Olympia holte sie im Super-G Silber (Peking 2022), bei der WM gab es ebenfalls Silber in der Abfahrt (2025).
Ein weiteres sportliches Highlight wird aber nicht mehr dazukommen. Der Skisport sei "wunderschön, aber gleichzeitig brutal hart", sagte die Salzburgerin vor rund einem Monat. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Salzburg zog Puchner den Schlussstrich.
Puchner: "In mir hat sich etwas verändert"
"Nach vielen intensiven Jahren im Ski-Weltcup ist für mich nun der Moment gekommen, um ein neues Kapitel aufzuschlagen. Diese Entscheidung ist natürlich nicht über Nacht gefallen. Ich habe mir bewusst viel Zeit zum Nachdenken genommen, um in mich hineinzuhorchen und die richtige Entscheidung zu treffen. Um im Weltcup ganz vorne mitzufahren, muss man bereit sein, das absolute Maximum an Risiko einzugehen. Im vergangenen Winter habe ich jedoch gespürt, dass sich etwas in mir verändert hat. Die dafür nötige letzte Konsequenz und bedingungslose Risikobereitschaft waren nicht mehr so ausgeprägt wie in den Jahren zuvor. Wenn Kopf und Herz dir signalisieren, dass es an der Zeit ist, einen Schritt zurückzuweichen, dann solltest du auf dieses Gefühl hören. Mir sagt es, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Platz für Neues zu schaffen", erklärte sie bei der PK.
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Nach 13 Jahren ist also Schluss! 2013 feierte sie ihr Debüt im Weltcup und brachte es auf 178 Weltcup-Starts. Zwei Siege in der Abfahrt später - sowie insgesamt sieben Podiumsplätze in Abfahrt und Super-G - beginnt ein neues Kapitel. Welches genau, das verriet die noch nicht.
"Mit Mirjam Puchner verliert der alpine Ski-Weltcup nicht nur eine herausragende Athletin, sondern auch eine starke Persönlichkeit", so der Sportliche Leiter des ÖSV, Christian Mitter.
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