Trattnig widerspricht ÖEHV-Boss Kalt

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Trattnig widerspricht ÖEHV-Boss Kalt

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Salzburg-Kapitän bestreitet bei der Party-Nacht in Sotschi dabei gewesen zu sein.

Matthias Trattnig ist am Dienstagabend mit Fragen zu Olympia überrascht worden. Während der Kapitän von Red Bull Salzburg mit seinen Kollegen in der Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit einem 7:2 gegen HCB Südtirol auf 1:2 verkürzt hat, gab Österreichs Verbandspräsident Dieter Kalt per Aussendung die Namen der Olympia-Sünder bekannt. Dabei wurde auch Trattnig genannt.

Kalt outet Party-Geher
Bei Olympia in Sotschi haben sieben Spieler vor dem Viertelfinal-Qualifikationsspiel gegen Slowenien (0:4) bis spät in die Nacht gefeiert. Kalt nannte in seiner Aussendung die sieben Spieler, die nur teilweise bekannt waren, und schrieb auch, dass Trattnig und Thomas Pöck ebenfalls den Zapfenstreich überzogen hatten.

Trattnig wurde damit beim Abgang nach dem Spiel in die Kabine konfrontiert. "Ich verstehe nicht, dass so etwas im Play-off rauskommt. Ich spiele Play-off und werde mich danach noch einmal äußern", erklärte ein verärgerter Trattnig und bekräftigte, dass er die nächtliche Eskapade nicht mitgemacht habe. "Ich war nicht dabei, man kann auch (Anm.: Teamchef Manny) Viveiros fragen."

Bus verpasst
Der Verteidiger-Routinier hatte sich jüngst sehr kritisch zu den Vorfällen in Sotschi und den Umgang des Verbands damit geäußert. Dies war einer der Gründe, warum Kalt am Dienstag mit Namen an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Pöck hatte noch am Dienstagabend erklärt, dass er, Trattnig und einige weitere Spieler den Bus ins Olympia-Quartier versäumt hatten, weil sie fälschlicherweise geglaubt hätten, dass die Abfahrt für 23.30 und nicht wie tatsächlich um 23.00 Uhr angesetzt gewesen wäre. Die Spieler hatten daher laut Pöck den Zug ins Tal genommen und waren nur etwas verspätet ins Quartier eingerückt.

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