Iraschko-Stolz Zweite in Hinterzarten

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Iraschko-Stolz Zweite in Hinterzarten

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Sieg an Japanerin Takanashi.

Mit Bravour hat Daniela Iraschko-Stolz elf Monate nach einem Kreuzbandriss die Rückkehr auf die Schanze in Hinterzarten gemeistert. Die 30-jährige Steirerin belegte am Samstag so wie schon beim Saisonauftakt in Lillehammer den zweiten Platz, besser war erneut nur die Japanerin Sara Takanashi. Die Pokalverteidigerin flog mit 14,4 Punkten Vorsprung zu ihrem elften Weltcupsieg.

Takanashi sprang im Finale mit 105 Metern Tageshöchstweite, nun fehlen der 17-Jährigen nur noch zwei Erfolge auf die Nummer 1, Weltmeisterin Sarah Hendrickson. Die US-Amerikanerin ist mit einem Kreuzbandriss weiter außer Gefecht, die gleiche Verletzung zog sich am Freitag im Training die Oberösterreicherin Jacqueline Seifriedsberger zu. Die WM-Dritte fällt damit für die Olympischen Spiele in Sotschi aus.

Iraschko-Stolz darf sich bei der Olympia-Premiere des Damen-Skispringens dafür zu den Favoritinnen zählen. Die Ex-Weltmeisterin bestätigte die Leistung von ihrem Comeback vor zwei Wochen in Lillehammer. Mit 101 und 99,5 Metern holte sie erneut einen Podestplatz.

Seifriedsberger fällt mit Kreuzbandriss für Olympia aus
Elf Monate nach Daniela Iraschko-Stolz hat sich auch Jacqueline Seifriedsberger beim Skisprung-Weltcup der Damen in Hinterzarten im Knie schwer verletzt. Die WM-Dritte stürzte am Freitag nach ihrem zweiten Trainingssprung, nach der Untersuchung in Innsbruck wurden die Befürchtungen Realität. Die 22-Jährige erlitt einen Kreuzbandriss im rechten Knie und fällt für Olympia in Sotschi aus.

Seifriedsberger befand sich in guter Form, nach ihrem fünften Rang beim Saisonauftakt in Lillehammer erreichte sie im Schwarzwald im Training die zweit- und drittbeste Weite. Doch beim zweiten Versuch kam sie nach der Landung zu Sturz und zog sich schwere Knieblessuren zu.

Im Sanatorium Hochrum wurde neben einem Riss des vorderen Kreuzbandes auch ein Meniskusschaden diagnostiziert. Seifriedsberger wurde am Samstag operiert und muss rund ein halbes Jahr pausieren. Damit wird die Oberösterreicherin bei der Olympia-Premiere der Skispringerinnen fehlen.


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