Noch keine Panik bei Speed-Damen

Topform bei WM

Noch keine Panik bei Speed-Damen

Schaffen unsere Damen bei den Rennen in Val d'Isere den Sprung aus der Krise?

Damen -Chef Herbert Mandl kämpfte sich Dienstag über die Schnee-Fahrbahnen durch die Schweiz und Frankreich nach Hochsavoyen. Ständig klingelte sein Handy. Immer wieder muss unser Erfolgscoach unangenehme Fragen beantworten: Warum fahren unsere Speed-Ladys heuer hinterher? Sind wir nach der Pleite beim Lake-Louise-Auftakt in Val d’Isère wieder dabei – oder wenigstens bei der Heim-WM im Februar?

Görgl rekonvaleszent
Man­dl gibt sich keinen Illusionen hin: „Für Top-Plätze in der Abfahrt haben wir derzeit nur eine Elisabeth Görgl (Weltmeisterin 2011, Anm. d. Red.), aber selbst die kämpft nach Arthroskopien in beiden Knien noch um den Anschluss.“ Olympiasiegerin Andrea Fischbacher laboriert an den Folgen eines Bandscheibenvorfalls. Und Anna Fenninger, unsere Superkombi-Weltmeisterin? Mandl: „Mit 60 Kilo ist sie für die Abfahrt zu leicht. Aber im Super-G ist sie mitunter die Schnellste am Berg und kann auch Vonn schlagen.“ Wenn nicht die vielen Fehler passieren würden. Mandl verspricht: „Bis zur WM sind wir wieder top.“

ÖSV-Erfolge sind derzeit nur in technischen Bewerben realistisch: Kathi Zettel greift Sonntag in Courchevel und Mittwoch in Åre nach RTL-Siegen, im Åre-Slalom am 20. Dezember ist Marlies Schild Favoritin.