Die Techniker im Skiteam reisen erst später nach

Olympia

ÖSV-Speedteam in erster Etappe nach Kanada

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Die letzten alpinen Weltcuprennen vor den Olympischen Spielen sind Geschichte, ab Dienstag reisen die nominierten 13 Herren und 9 Damen des ÖSV in Etappen und mit Zwischenstopps nach Whistler.

Den Auftakt machen am Dienstag die Speedpiloten um Michael Walchhofer, Mario Scheiber und Klaus Kröll, die direkt nach Sun Peaks fahren, um sich dort den letzten Schliff für Olympia zu holen.

Die Abfahrer hatten nach Kitzbühel eine rennfreie Woche und sind deshalb auch die ersten, die das Flugzeug nach Kanada besteigen werden. Aauch, weil das erste Training für die Olympia-Abfahrt am 13. Februar bereits am 10. auf dem Programm steht und somit eine Woche zur Anpassung an die andere Zeitzone (neun Stunden Unterschied zu Österreich) zur Verfügung steht.

Sieben der neun Damen fliegen am Freitag zum Sonne Tanken nach Fort Lauderdale und werden am 8. in Whistler eintreffen, nur Marlies Schild (Slalom) und Eva-Maria Brem (Riesentorlauf) bleiben noch länger in Österreich. Michaela Kirchgassers Hoffnung auf einen Besuch der Super Bowl am Sonntag in Miami wird sich aber wohl nicht erfüllen.

Erfüllt hat sich hingegen der Wunsch des Damen-Speedteams nach einem Erfolgserlebnis in St. Moritz, nach der Abfahrtspleite holte Andrea Fischbacher im Super-G als Zweite einen Stockerlplatz. Im Lager der Techniker in Kranjska Gora wurde hingegen von Freitag bis Sonntag durchgehend gejubelt.

Marcel Hirscher war mit einem Sieg im Riesentorlauf sowie zweiten Plätzen im weiteren Riesentorlauf und Slalom dreimal auf dem Podest, Reinfried Herbst gewann den Slalom und führt die Wertung vor dem finalen Rennen mit 43 Zählern Vorsprung auf den Franzosen Julien Lizeroux an. Im Gesamtweltcup hat Benjamin Raich seine Führung auf den Schweizer Carlo Janka vor den letzten sechs Saison-Rennen auf 110 Punkte ausgebaut.

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