Conny Hütter

Ski Alpin

''Conny-Karacho'' im Hundertstel-Krimi Zweite

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Cornelia Hütter muss sich beim Super-G in Lake Louise nur hauchdünn geschlagen geben. Die 30-jährige Grazerin landet in einem Hundertstel-Krimi hinter der Schweizerin Corinne Suter auf Platz zwei. Mirjam Puchner verpasst als Vierte (+0,26 Sekunden) nur knapp das Podest. Nina Ortlieb scheidet aus.

Nur zwei Hundertstelsekunden haben Cornelia Hütter von ihrem ersten Sieg im Ski-Weltcup dieser Saison getrennt. Die Steirerin musste sich in Lake Louise im ersten Super-G des Alpin-Winters nur der Schweizerin Corinne Suter geschlagen geben. Rang drei belegte am Sonntag die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,16), die wiederum Mirjam Puchner (+0,26) auf den vierten Platz verdrängte. Sofia Goggia verpasste den Lake-Louise-Hattrick und musste sich mit einem fünften Platz begnügen.

Auch beim dritten Rennen an diesem Wochenende stand also eine aus der starken ÖSV-Speed-Equipe am Stockerl. Drittbeste Österreicherin nach 39 Läuferinnen war Ramona Siebenhofer, die sich wesentlich wohler als bei ihren Abfahrtsläufen fühlte, als Siebente (+0,51). Nina Ortlieb, die Abfahrtszweite vom Samstag, schied bereits nach wenigen Fahrsekunden nach einer Fehleinschätzung aus. Die Vorarlbergerin war zu direkt und erreichte ein Tor nicht mehr.

Hütter hatte nach Platz drei am Freitag in der ersten Abfahrt - ebenfalls nur zwei Hundertstel hinter Suter - am Samstag wegen gesundheitlicher Probleme auf einen Start verzichtet. Am Sonntag fühlte sie sich wieder stark und zeigte speziell im unteren Streckenabschnitt eine formidable Fahrt. Suter, die oben schneller war, jubelte über ihren fünften Weltcup-Sieg und den zweiten in einem Super-G. Ihre Landsfrau Lara Gut-Behrami riskierte bei der Einfahrt zum Fall Away zu viel und verpasste wie später Ortlieb ein Tor.

+++ Alles zum Super-G in Lake Louise können Sie hier nachlesen +++

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