ÖSV-Stars fiebern verspätetem Speed-Auftakt entgegen

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ÖSV-Stars fiebern verspätetem Speed-Auftakt entgegen

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Unsere Skistars freuen sich auf den Highspeed-Winter - Am Samstag (20.15) startet die 1. Abfahrt  in Kanada.

Fünf Rennen in zehn Tagen: Das Nordamerika-Comeback der Speedrennen wurde auf Samstag vertagt. Aufgrund von Schneefalls ist die erste von zwei Weltcup-Abfahrten abgesagt worden. Die Jury entschied schon zweieinhalb Stunden vor der offiziellen Startzeit (20.00 Uhr MEZ), dass ein Rennen an diesem Tag nicht möglich sei. Auch hatten die Pistenarbeiter noch mit dem Neuschnee der Nacht zu kämpfen.

Am Samstag (20.15 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) soll es endlich mit dem Speed-Auftakt klappen. Am Sonntag soll ein Super-G folgen. Voraussetzung: Die Wetterverhältnisse lassen es zu. Schon die Absage des dritten geplanten Trainings wegen Schnee und Wind wurde für die Athleten zur Geduldprobe.

20 Mal Speed! Das wird die schnellste Ski-Saison

Bei der zweiten Speed-Station geht es in Beaver Creek (2 Super-G, 1 Abfahrt) weiter. „Auf uns wartet eine harte Zeit, da musst du gut haushalten mit den Kräften“, erklärt ÖSV-Star Max Franz. Überhaupt wird es der schnellste Weltcup-Winter aller Zeiten. 18 Speedrennen und zwei Olympia-Bewerbe stehen insgesamt am Plan. Alleine der Abfahrtshöhepunkt in Kitzbühel geht gleich zweimal über die legendäre Streif-Bühne.

Speed-Asse freuen sich auf intensiven Winter

Die Ski-Stars sind gefordert, goutieren aber die Speed-Offensive der FIS, die die Aufwertung der schnellen Disziplinen damit forcieren will. Erstmals sollen elf Abfahrten und sieben Super-Gs ausgetragen werden. Zum Vergleich: 2020/21 wurden sieben bzw. sechs ausgetragen. „Den neuen Kalender finde ich gut“, meint Otmar Striedinger. ÖSV-Teamkollege und Doppelweltmeister Vincent Kriechmayr schlägt in dieselbe Kerbe, glaubt nicht an eine Überlastung: „Einen Substanzverlust wegen der vielen Rennen wird es nicht geben.“
Die neue Saison verspricht Highspeed bis zum Finale im März in Courchevel (FRA). Die Nordamerika-Tour findet ihre Fortsetzung in Beaver-Creek. Nach einem Jahr Corona-Pause geht es auf der legendären Birds of Prey weiter. „Eine der schönsten Strecken, die es gibt“, schwärmt Kriechmayr.

Olympia-Piste in Peking unerforschtes Terrain

Eine Flug-Show ist auch in Gröden auf der Ciaslat (17./18. Dezember) garantiert. Und der Klassiker-Monat Jänner wird für die Speed-Stars noch intensiver. Bei der Rückkehr nach Wengen warten gleich zwei Abfahrten – wie auch in Kitzbühel (ab 21. Jänner). Das schwerste Rennen der Welt über Mausefalle, Steilhang und Traverse wird zur Olympia-Generalprobe.

Die Peking-Abfahrt ist allerdings die große Unbekannte im Kalender. Bisher konnte kein Weltcup-Starter mit der Olympia-Piste auf Tuchfühlung gehen.
 

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