Shiffrin ist ein Phänomen

Klammer-Kolumne

Shiffrin ist ein Phänomen

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US-Star Mikaela Shiffrin rast im Slalom zum Sieg und schafft den Gold-Hattrick.

Da musste sie selbst zweimal auf die Anzeigentafel schauen! 1,64 Sekunden Vorsprung - Mikaela Shiffrin lieferte im WM-Slalom eine wahre Machtdemonstration. Nach Halbzeitführung und einem fulminanten zweiten Lauf verwies das 21-jährige US-Girl Wendy Holdener (SUI) und Frida Hansdotter (SWE) auf die Plätze.

Gold-Hattrick für Shiffrin etwas »Spezielles«
"Das war ein wirklich cooler Lauf. So Ski zu fahren, das gefällt mir. Im Training hat es schon geklappt, im Rennen noch nicht so. Endlich ist es heute aufgegangen", strahlte Shiffrin. Es war ihr drittes WM-Gold im Slalom in Folge. Damit hat sie den Rekord der Deutschen Christl Cranz eingestellt (1937 bis 1939). Dass sie Geschichte schreiben könnte, war am Start nicht in ihrem Kopf: "Ich habe nicht daran gedacht, dass mir etwas Historisches gelingen könnte. Ich habe mehr darüber nachgedacht, wie ich es noch vermasseln könnte." Nachsatz: "Das ist schon etwas Spezielles. Ich bin so glücklich!"

Shiffrin: Nach toller WM will sie Gesamtweltcup
Shiffrin ist die erste Athletin, die in St. Moritz ihren Titel erfolgreich verteidigen konnte. Mit Slalom-Gold und RTL-Silber gehört sie zu den großen Gewinnern der WM. Jetzt kann sie sich voll und ganz auf das nächste große Ziel konzentrieren: Im März will sie sich beim Weltcup-Finale in Aspen erstmals die große Kristallkugel sichern.

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