Veith

ski-alpin

Anna Veith: Rätselraten um Comeback

Artikel teilen

Am 22. Oktober beginnt die Ski-Saison. Veiths Start ist weiter unklar.

Vergangene Woche machte Anna Veith auf der pickelharten Trainingspiste im Schnalstal einen weiteren Schritt Richtung Comeback. Den Härtetest am Rennhang von Sölden ließ die Olympiasiegerin noch aus.

Seit Donnerstag ist die Riesentorlauf-Piste, auf der es am 22.Oktober in einer Woche um Weltcuppunkte geht, rennfertig. ÖSV-Damenchef Jürgen Kriechbaum nützte den Heimvorteil mit einem Teil seiner Truppe.

Freitag und Samstag stehen zwei weitere Trainingstage in Sölden auf dem Programm. Vermutlich ohne Veith. Kriechbaum will seine beste Rennläuferin nicht unter Druck setzen: "Anna hat einen Fixplatz. Sie kann sich bis am Tag vor dem Rennen um 18 Uhr überlegen, ob sie fährt oder nicht."

Veith möchte die Alte werden

Heißt: Spätestens 367 Tage nach ihrem Horrorsturz wird Veith über ihre Rückkehr entscheiden. Anfang September im ÖSTERREICH-Interview klagte sie noch über Schmerzen im Knie - das scheint vorbei. Trotzdem betonte sie schon damals, nichts überstürzen zu wollen.

Veith: "Ich setze mich sicher nicht unter Druck. Ich steige erst wieder ein, wenn ich hundertprozentig fit und konkurrenzfähig bin." Denn: Veith möchte so stark werden wie einst mit ihrem Mädchennamen Fenninger.

Sie sei überzeugt davon, das zu schaffen. Die Frage sei nur, wann. "Mein Ziel ist es, auf hohem Niveau wieder Ski zu fahren. Ich will mich mit den Besten wieder messen können", so Veith. Und dafür braucht es Geduld.

OE24 Logo