Der unglaubliche Aufstieg von Wengen-Sensationsmann Giovanni Franzoni (24) ist DAS Thema am Lauberhorn.
Nach zwei überlegenen Trainings-Bestzeiten für die Lauberhornabfahrt am Samstag (12.30, ORF1 live) fuhr Giovanni Franzoni gestern in Wengen auch einen sensationellen Super-G.
Der kometenhafte Aufstieg des 24-jährigen Italieners gibt Rennläuferkollegen, Trainern und Experten gleichermaßen zu denken.
"Sollte da jemand was gefunden haben ..."
ORF-Experte Hans Knauß hörte sich in Wengen um. Der ehemalige Weltcupsieger kann sich gut vorstellen, dass da etwas dran ist: "Sollte da jemand was gefunden haben, dann haben die definitiv einen Vorteil."
Es gebe Gerüchte, dass aber nicht nur die Italiener "was gefunden haben", sondern auch die Schweizer und die Deutschen.
Knauß: "Beim italienischen Team ist es doch auffällig, dass (im Training, d. Red.) Leute vorn waren, die beim Gleiten sonst nicht so schnell sind." Es werde "gemunkelt", dass man einen Ersatz für den seit Jahren verbotenen Fluor-Zusatz im Gleitwachs gefunden habe.
"Aber lassen wir uns nicht verunsichern", versucht Knauß zu relativieren. "Hier ist es warm, nur wenn es warm ist dann kommt dieser Vorteil zum Tragen."