Nach Rücktritt

ÖSV-Sportboss lässt Liebes-Bombe platzen

Das abrupte Karriere-Aus von Lisa Eder schlägt weiter hohe Wellen. 

Was sich hinter den Kulissen des ÖSV schon länger abgezeichnet hat, endet nun in einem Mega-Eklat und dem völlig überraschenden Karriere-Aus von Skispringerin Lisa Eder. Die 24-Jährige, die nach ihrer Sensations-Saison eigentlich voll durchstarten wollte, wirft das Handtuch – und der Grund ist ein privates Liebes-Drama um ihren Verlobten und Ex-Olympiasieger Manuel Fettner! Eder wollte ihren „Fetti“ unbedingt als Trainer in ihrem Team haben, doch bei ÖSV-Boss Mario Stecher biss sie damit auf Granit.

ÖSV-Sportboss lässt Liebes-Bombe platzen
© Gepa

"Pärchen-Konstellation"

Stecher findet jetzt gegenüber der Kritik im Talk mit der "Tiroler Tageszeitung" knallharte Worte und lässt die Liebes-Bombe platzen: Solche Forderungen sind für den Verband absolut inakzeptabel! Der Sportdirektor stellt klar, dass Compliance-Regeln beim ÖSV ganz oben stehen und eine „Pärchen-Konstellation“ in derselben Trainingsgruppe für massiven Zündstoff und Interessenkonflikte sorgen würde. Während Stecher Fettner durchaus einen Trainer-Job bei den Herren angeboten hätte, war die Bedingung von Eder, ihn direkt an ihrer Seite zu haben, schlichtweg nicht verhandelbar.

ÖSV will Professionalität

Für die Skispringerin bedeutet das nun das bittere Ende ihrer Träume auf der Schanze, während der ÖSV hart bleibt: Professionalität geht vor Privatvergnügen! In der Branche sorgt dieser Machtkampf für heftige Diskussionen darüber, wie viel Star-Allüren sich Athleten heute eigentlich erlauben dürfen. Eder geht, Stecher bleibt bei seiner harten Linie – und der Skisprung-Welt bleibt ein Beben, das noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird!

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