Tina Maze: "Ich bin halt zu sexy"

In Cortina "unten ohne"

Tina Maze: "Ich bin halt zu sexy"

Maze ist sexy und schnell. Mit ihrer schlüpfrigen Unterwäsche sorgt sie für Wirbel.

Die Slowenin Tina Maze fuhr Donnerstag beim ersten Training auf der Tofana für die Abfahrt  am Samstag nur auf Platz 15. Dennoch stand die Ski-Beauty im Mittelpunkt. Grund: Ihr angeblich nicht regelkonformer Unterrennanzug, mit dem sie in Bad Kleinkirchheim im Super-G auf Platz zwei gerast war. Sie hat damit einen Riesenwirbel ausgelöst.

Tina hat „Spezialhöschen“ der Firma Energia Pura
Fakt ist: Tina hat die von der FIS beschlagnahmte Unterwäsche noch immer nicht zurückbekommen. Sie soll Plastikteile enthalten und daher die Luftdurchlässigkeit mindern. Maze sagt: „Blödsinn. Mein Unterzieh-Overall ist regelkonform.“ Auch die Experten der FIS, die die Unterwäsche im Labor überprüfen, haben nichts Verbotenes gefunden. Noch nichts ...

Diashow: So sexy ist Tina Maze

Tina Maze macht seit Jahren Werbung für den Schmuckhersteller Lencia...

...und wird dabei Jahr für Jahr ins rechte Licht gerückt.

Seit diesem Winter fährt Tina mit spezial angefertigtem Material ihres Herstellers Energia Pura. Der Anzug sieht optisch zwar gleich aus wie bei den anderen Sloweninnen, unterscheidet sich jedoch in der Materialbeschaffenheit.

Maze nimmt den „Höschenskandal“ mit Humor. „Ich habe schon so viele Witze gehört. Ein Kollege meinte sogar: ,Jetzt dürft ihr nicht mal unten anhaben, was ihr wollt.‘ Okay, ich fahre in Cortina ohne Unterwäsche. Es ist ja warm genug.“

Maze verdächtigte ÖSV als Unterwäsche-Protestierer
Der Schweizer Coach Mauro Pini hatte den schlüpfrigen Fall ins Rollen gebracht, in Kärnten protestiert. Tina dazu: „Wahrscheinlich ist meine Unterwäsche den Schweizern zu sexy.“ Nachsatz: „Ich habe zuerst gedacht, dass die Österreicher Protest eingelegt hätten. Als ich dann erfuhr, dass es die Schweizer waren, war das schon komisch. Aber wütend bin ich deswegen nicht.“

Obwohl der Protest der Schweizer vorerst abgewiesen wurde, sind die Skidamen verunsichert. Denn FIS-Renndirektor Atle Skaardal sprach eine Warnung aus, forderte die Coaches zur genauen Prüfung der Unterwäsche auf. Dabei sollte diese doch bei einer Frau Privatsache sein.