Ruderin & Läufer erwischt

Zwei neue Dopingfälle bei Olympia

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Brasilianerin und Kolumbianer wurden positiv getestet.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Samstag einen weiteren Dopingfall veröffentlicht, zudem gab die brasilianische Delegation einen positiven Test in ihrer Ruder-Mannschaft bekannt. Laut IOC wurde dem kolumbianischen Leichtathleten Diego Palomeque Echavarria bei einem Test am 26. Juli in London körperfremdes Testosteron nachgewiesen. Der 400-m-Läufer sei bis zur Auswertung der B-Probe suspendiert worden, so das IOC. In Brasiliens Ruderteam fehlt Kissya Cataldo in London wegen eines positiven EPO-Tests im Olympia-Vorfeld.

Russin Baranowa musste abreisen
Das IOC gab weiters bekannt, dass der bereits bekannte Olympia-Ausschluss der russischen Bahnradfahrerin Viktoria Baranowa wegen eines Testosteronbefundes am 24. Juli in Weißrussland erfolgt sei. Den positiven Test und die Heimreise der Medaillenanwärterin im Keirin hatte der Radsport-Weltverband bereits am Freitag bekanntgegeben. Damit sind seit Beginn der Olympia-Testperiode am 16. Juli vom IOC vier Fälle verzeichnet worden, dazu kommen etliche im Vorfeld der Sommerspiele von ihren nationalen Komitees und Verbänden wegen Dopings ausgeschlossene Sportler.

100 Athleten überführt
In den sechs Monaten vor Olympia wurden weltweit mehr als 100 Athleten erwischt. Der aktuellste Fall ist der marokkanische Leichtathlet Amine Laalou, der am 20. Juli beim Diamond-League-Meeting in Monaco positiv auf die verbotene Substanz Furosemid getestet wurde. Laalou fehlte deshalb im 1.500-m-Vorlauf am Freitag.

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