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Herren-Training fällt Regen zum Opfer

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Das dritte und letzte Herren-Training musste wegen nächtlicher Regenfälle abgesagt werden.

Nach nur zwei unkompletten Trainingsfahrten wird am Samstag mit der Herren-Abfahrt das wichtigste Alpinrennen bei Olympia in Vancouver entschieden. Das für Freitag geplant gewesene dritte Training wurde schon in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) abgesagt, um die völlig aufgeweichte Piste zu schonen. Auch das zweite Damentraining wurde um zunächst drei Stunden nach hinten verschoben.

Piste zu weich
Das erste Herrentraining war am Mittwoch nach 42 Läufern angebrochen worden, am Donnerstag war das Ziel zum Slalomstart hinauf verlegt worden, um die Strecke für die ins gleiche Zielstadion fahrenden Damen freizuhalten. "Die Absage geht in Ordnung, die Piste ist einfach zu weich", sagte Abfahrtschef Andreas Evers, obwohl eine zusätzliche Fahrt am Freitag sicher willkommen gewesen wäre. Denn so ist der Heimvorteil der Kanadier nach wie vor sehr groß. "Aber mit zwei Fahrten sollten auch unser Burschen wissen, was im Rennen zu tun ist", ergänzte Evers.

Während das verkürzte Donnerstag-Training genügt, um vom Regulativ her die Herrenabfahrt am Samstag starten zu können, kämpften die Damen am Freitag um die Durchführung ihres Trainingslauf. Der erste war am Donnerstag nach mehreren Verschiebungen und dem Sturz der mit Nummer zwei fahrenden Amerikanerin Stacey Cook insgesamt drei Stunden nach dem geplanten Beginn abgesagt worden.

Oben Schnee, unten Regen
"Es hat oben geschneit und unten ist die Strecke nach heftigem Regen extrem weich", erklärte Damen-Abfahrtscoach Jürgen Kriechbaum die Verschiebungen am Freitag. Während die Pistenarbeiter im oberen Streckenteil von "Franz's Downhill" mit dem Schneeräumen beschäftigt waren, hoffte FIS-Renndirektor Atle Skaardal, dass die Piste im Laufe des Tages im unteren Teil so stark ausstrahlt, dass sie härter wird.

Eine Verlegung des Ziels nach oben wie Tags zuvor bei den Herren war deshalb eine der Überlegungen. Auf keinen Fall wollte man aber schon vor den Abfahrten künstliche Binde- und Härtemittel in die Strecke einbringen. "Das Risiko, die Piste dabei kaputt zu machen, wäre zu groß", erklärte auch Kriechbaum. Auf der Strecke in Whistler Creekside finden bekanntlich alle zehn alpinen Olympia-Rennen statt.

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