US-Schwimm-Stars mit Pistole bedroht

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US-Schwimm-Stars mit Pistole bedroht

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Lochte und US-Kollegen in Taxi ausgeraubt, aber wohlauf.

Die Heimfahrt von einer Party in Rio de Janeiro hat in der auf Sonntag für Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte und drei Teamkollegen mit einem Überfall geendet. Wie das Olympische Komitee der USA (USOC) bestätigte, sei das Taxi des Goldgewinners mit der 200-m-Kraulstaffel von als Polizisten verkleideten Verbrechern aufgehalten und ausgeraubt worden. Das Quartett sei dabei aber unverletzt geblieben.

Alle Athleten unverletzt
"Gemäß vier Mitgliedern des US-Schwimmteams (Gunnar Bentz, Jack Conger, Jimmy Feigen und Ryan Lochte), haben sie am frühen Sonntagmorgen das Frankreich-Haus verlassen und sind mit einem Taxi in Richtung Olympisches Dorf aufgebrochen", erklärte USOC-Sprecher Patrick Sandusky. "Ihr Taxi wurde von Männern gestoppt, die sich als bewaffnete Polizisten ausgaben und das Geld sowie Wertsachen von den Athleten forderten. Alle vier Athleten sind wohlauf und kooperieren mit den Behörden."

Waffe an Kopf gehalten
Wie Lochte in der "Today Show" des TV-Senders NBC erzählte, hielt ihm einer der Räuber eine Waffe an den Kopf. "Der Typ nahm seine Pistole heraus, entsicherte sie, hielt sie mir an die Stirn und sagte ,auf den Boden'", berichtete Lochte, der sich ursprünglich geweigert haben wollte, auf den Boden zu gehen. "Er nahm unser Geld, er nahm meine Brieftasche - ließ mir aber das Handy und den Ausweis."

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