Heftige Unwetter sorgen in Pakistan und Afghanistan für dramatische Szenen. Seit Tagen kämpfen die Regionen mit massiven Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen. Die Zahl der Opfer steigt weiter.
In beiden Ländern hat sich die Lage in den vergangenen Wochen immer weiter zugespitzt. Dauerregen und Stürme haben zahlreiche Gebiete schwer getroffen und große Schäden angerichtet. Besonders betroffen sind ländliche Regionen, wo Infrastruktur oft schwach ausgebaut ist und Schutzmaßnahmen fehlen.
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188 Tote nach schweren Regenfällen
Nach aktuellen Angaben kamen in Pakistan und Afghanistan innerhalb von rund zwei Wochen mindestens 188 Menschen ums Leben. Die Opferzahlen steigen dabei laufend weiter, da immer neue Vorfälle gemeldet werden.
Die Wassermassen lösten Überschwemmungen und Erdrutsche aus, die ganze Häuser zerstörten und Fahrzeuge wegspülten. In mehreren Fällen wurden Menschen von den Fluten überrascht. Allein in der nördlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa in Pakistan starben 47 Menschen, darunter tragischerweise 27 Kinder.
Auch eingestürzte Dächer forderten immer wieder Todesopfer.
Immer neue Opfer durch Extremwetter
Allein in Afghanistan kamen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche weitere Menschen ums Leben. Heftige Regenfälle führten dazu, dass Gebäude einstürzten und Menschen unter Trümmern begraben wurden. Die Behörden warnen, dass die Zahlen weiter steigen könnten.
Lage bleibt angespannt
Die Gefahr ist noch nicht vorbei. Weitere Niederschläge sind angekündigt, Rettungskräfte stehen im Dauereinsatz. Klar ist: Die Flut hat ganze Regionen schwer getroffen und die Katastrophe ist noch längst nicht überstanden.