Ärtze ohne Grenzen
Evakuierung bei Verschlimmerung der Lage
Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" will ihre Teams evakuieren, wenn es zu einem maßgeblichen nuklearen Zwischenfall kommt oder sich die Situation im beschädigten AKW Fukushima eins verschlimmert. Das kündigte Eric Ouannes, Geschäftsführer der japanischen Sektion der Vereinigung, an. "Heute beobachten wir die Situation stündlich. Unser Personal auf dem Gelände ist mit Radiometern ausgerüstet", erklärte Ouannes am Donnerstag.
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Evakuierung bei Gefahr
"So bald wir ein Level erreicht haben, das wir als gefährlich für uns einstufen - das heißt, wenn die Situation gesundheitsbedrohlich oder gefährlich für unsere Teams wird - werden wir sie evakuieren", so Ouannes. Für die Behandlung von Verstrahlten seien die "Ärzte ohne Grenzen" derzeit nicht gerüstet. "Wir sind auf diesem Gebiet keine Experten. Im Moment mobilisieren wir unser gesamtes Netzwerk in Bezug auf das Thema der nuklearen Verstrahlung", erkläre der Geschäftsführer.
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Im Moment keine humanitäre Krise
Ein "riesengroßer Hilfseinsatz mit hunderten internationalen Mitarbeitern" der Organisation sei derzeit nicht zu erwarten, da es große Anstrengungen der Regierung und ausländischen Staaten gebe. "Im Moment können wir nicht von einer humanitären Krise sprechen, weil die wichtigsten Bedürfnisse gedeckt sind", meinte Ouannes. "Selbstverständlich gibt es einige Lücken, aber nichts, was angesichts des Ausmaßes dieser Katastrophen ungewöhnlich wäre."
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