Die beliebten italienischen Urlaubsorte Jesolo, Bibione und Caorle wollen eine neue Zielgruppe ansprechen. Weniger Liegen, mehr Luxus, VIP-Zonen und Millionen-Investitionen sollen zahlungskräftigere Gäste ansprechen.
In 2026 bleibt die italienische Küste weiterhin eines der Lieblingsreiseziele der Österreicher. Doch die beliebten Touristenorte Jesolo, Bibione und Caorle wollen weg vom Massentourismus und versuchen, eine neue Zielgruppe anlocken.
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Es soll mehr auf Klasse als auf Masse gesetzt werden. An Stränden wird es weniger Sonnenschirme geben. Dafür erhalten Gäste mehr Platz, Komfort und Zusatzangebote. Der Badeurlaub soll dank Wellness, exklusiven Services und hochwertiger Infrastruktur luxuriöser werden und die Urlaubssaison verlängern.
Urlaubsorte mit Mega-Investitionen
In Jesolo werden rund zehn Millionen Euro in den Bereich zwischen Piazza Brescia und Piazza Mazzini investiert. Unter anderem entstehen dort Sport- und Fitnessbereiche, betreute Zonen für Kinder sowie modernisierte Promenaden. Die Gastronomie wird ebenfalls erweitert. Zusätzlich sind Dachterrassen für Events geplant. Somit will Jesolo ganzjährig für Touristen attraktiv sein.
Bibione plant, noch exklusiver zu werden. Am Lido San Giorgio werden eigene VIP-Bereiche gebaut. Sie enthalten großzügige Flächen, Holzstege und Whirlpools direkt am Meer. Dieses Angebot soll Gäste ansprechen, die auf mehr Komfort setzen.
In Caorle wird am 1. Mai 2026 das Familienresort Cavallino Bianco Caorle – Venezia eröffnet. Die über 100 extravaganten Familiensuiten beinhalten separate Kinderzimmer, Meerblick-Terrasse und Pantry-Küche. Ebenfalls bietet das Resort einen Privatstrand an. Dafür müssen Familien tief in die Tasche greifen. Für sieben Nächte kostet die Family Earl Suite mit Vollpension für zwei Erwachsene und ein Kind Anfang August rund 10.000 Euro.