Der vor der norddeutschen Stadt Wismar gestrandete Buckelwal atmet am Ostersonntag noch.
Wie die letzten Tage sei die Situation des Tieres vor der Insel Poel unverändert, berichtete ein Sprecher des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern.
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Auch die Betreuung des rund zwölf Meter langen Meeressäugers läuft demnach wie geplant weiter. Der Wal wird rund um die Uhr beobachtet und regelmäßig durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Wasser benetzt.
Windböen an der Ostseeküste
"Die Positionierung der Wassersprenger muss aufgrund des Wetters gegebenenfalls angepasst werden", sagte der Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet heute mit starken Windböen an der Ostseeküste.
Ministerhofft auf "Auferstehung"
Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (67, SPD) sagte: „Wir versuchen, nach Lösungen zu suchen, wie wir dem Tier helfen können. Ich habe ein reines Gewissen, weil ich mich Tag und Nacht damit auseinandersetzte. So lange er lebt und kämpft, hat er ein Recht darauf, dass wir versuchen, ihm zu helfen.“
Und weiter: „Seine Bewegungen zeigen, dass der Wal lebt. Wenn das Wasser weiter steigt, es ein Wunder gibt, was den Wal betrifft, wäre das ein Riesenglück, die Auferstehung.“