Am Montag

Französische Konservative beraumen Krisentreffen an

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Der Skandal rund um den Präsidentschaftskandidaten Fillon zwingt zum Handeln.

Die Spitzen der französischen Konservativen wollen am Montag das weitere Vorgehen im Präsidentschaftswahlkampf ihres schwer angeschlagenen Kandidaten Francois Fillon beraten. "Angesichts der Entwicklung der politischen Situation nur sieben Wochen vor der Wahl" habe man sich entschlossen, ein Treffen der führenden Vertreter der Republikaner um einen Tag vorzuziehen, teilte die Partei am Samstag mit.

An den Krisenberatungen sollen alle Kandidaten der Vorwahlen um die Spitzenkandidatur teilnehmen. Der in der Vorwahl gegen Fillon unterlegene Ex-Regierungschef Alain Juppe hatte nach Angaben aus Parteikreisen signalisiert, als Ersatzkandidat bereitzustehen, sollte Fillon verzichten. Ihm werden anders als Fillon in Umfragen gute Chancen gegeben, in die Stichwahl um das höchste Staatsamt zu kommen.

Gegen den früheren Ministerpräsidenten Fillon laufen Ermittlungen wegen Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau Penelope und seiner Kinder. In den vergangenen Tagen sagten sich mehrere wichtige Gefolgsleute von ihm los.

Fillon selbst beteuerte am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt abermals, er werde nicht zurücktreten. Für Sonntag hat er seine Anhänger zu einer Großkundgebung aufgerufen.

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