Konfrontation

"In Brand setzen": Mullahs drohen USA nach Ankündigung von Bodenoffensive

Nach Berichten über eine mögliche US-Bodenoffensive im Iran droht Teheran mit massiver Vergeltung. Parlamentspräsident Ghalibaf warnte, man werde amerikanische Truppen direkt „in Brand setzen“. 

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen in der fünften Kriegswoche eine neue Eskalationsstufe. Laut einem Bericht der "Washington Post" vom Samstag bereitet sich das US-Verteidigungsministerium auf wochenlange Bodeneinsätze vor.

Während etwa 2.500 US-Marines bereits in der Region eingetroffen sind, zeigt sich die iranische Führung unbeeindruckt und kampfbereit. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte deutlich, dass die Streitkräfte auf die Ankunft der Amerikaner warten würden, „um sie in Brand zu setzen und ihre regionalen Partner für immer zu bestrafen“.

Harte Drohungen aus Teheran

Ghalibaf betonte die militärische Bereitschaft des Landes und verwies auf die vorhandenen Arsenale. „Unser Beschuss geht weiter. Unsere Raketen sind einsatzbereit. Unser Entschlossenheit und unser Glaube sind gewachsen“, fügte der 64-jährige Politiker hinzu. Diese Kampfansage trifft auf eine Region, die sich bereits im Ausnahmezustand befindet.

US-Militär plant Spezialeinsätze

Die Pläne des US-Militärs sehen laut Insidern der US-Regierung sowohl Kommandoeinsätze von Spezialkräften als auch Vorstöße regulärer Infanterie vor. Neben den bereits stationierten Marineinfanteristen plant Washington zudem die Entsendung von Tausenden Soldaten der 82. Luftlandedivision in den Nahen Osten. Ob US-Präsident Donald Trump diese weitreichenden Vorhaben tatsächlich genehmigen wird, gilt laut aktuellen Informationen jedoch noch als ungewiss.

Diplomatie gegen militärische Härte

Trotz der massiven Truppenbewegungen und der harten Rhetorik aus dem Iran gibt es diplomatische Bemühungen im Hintergrund. Das geplante Treffen in Pakistan soll Wege aus dem Konflikt aufzeigen, während die militärische Präsenz der USA im Nahen Osten stetig wächst.

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