Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sollen an diesem Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des Iran‐Konflikts beginnen.
Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt. Der Iran knüpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die Gespräche in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden.
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Zu den Konfliktpunkten zählt der Status der Straße von Hormuz, die für den globalen Energiehandel von zentraler Bedeutung ist. Der Iran verlangt eine Kontrolle und plant ein Mautsystem. Die USA fordern eine freie und sichere Durchfahrt von Schiffen ohne Gebühr.
Außerdem fordert Washington die Herausgabe von mehr als 400 Kilogramm vermissten Urans. Streit gibt es auch über das iranische Atom- und Raketenprogramm sowie über die von Teheran geforderten Reparationszahlungen.
Für die Gespräche in Islamabad wurden mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten, stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.