IS-Terror: 
Der Vater 
schämt sich

Tunesien-Attentat

IS-Terror: 
Der Vater 
schämt sich

Mindestens zwei Männer sollen Seifeddine Rezgui geholfen haben.

„Ich fühle mich, als wäre ich mit den Opfern gestorben. Ich schäme mich für mich, seine Mutter, für unsere ganze Familie“, erklärte Hakim Rezgui. Entsetzt und gebrochen trat der Vater des Tunesien-Terroristen Seifeddine Rezgui Yacoubi vor die Medien.

Weil sein Sohn 38 Touristen auf einem Strand in Sousse ermordete, wurde auch Hakim Rezgui von der Polizei verhört. Er distanziert sich. „Nur Gott weiß, was meinen Sohn zu dieser Tat gebracht hat. Ich habe meinen Sohn nicht so erzogen.“ Durch den Einfluss neuer „Freunde“ sei der 24-jährige Student zum kaltblütigen ISIS-Killer geworden.

Jagd auf Komplizen: Erste Festnahmen am Montag
Nach ersten Zeugenaus­sagen geht das tunesische Innenministerium davon aus, dass Yacoubi nicht allein handelte. Zwei Männer sollen mit ihm per Schlauchboot zum Strand gefahren sein, einer von ihnen er­öffnete auch das Feuer. In der Panik, die auf dem Badestrand ausbrach, dürften aber beide Komplizen unerkannt entkommen sein.

Am Montagmittag ein ­erster Fahndungs­erfolg: Eine „bedeutende Anzahl von Menschen aus dem Netzwerk“ hinter dem Terrorakt wurde festgenommen.

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