Evakuierung im Gange
Brennende Fähre: Alle Österreicher gerettet
Nach dramatischen Stunden auf der abgebrannten "Norman Atlantic" sind die letzten verbliebenen Passagiere aus der Todesgefahr gerettet worden. Zehn Menschen konnten jedoch nur tot aus dem aufgepeitschten Mittelmeer geborgen werden. Der Verbleib von Dutzenden weiteren Personen war noch unklar. Laut Außenministerium sind alle fünf Österreicher an Bord in Sicherheit.
Am Ende der eineinhalbtägigen Rettungsaktion ging Kapitän Argilio Giacomazzi am Montagnachmittag als letzter von Bord, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Das Drama begann am frühen Sonntagmorgen, als auf einem Autodeck der Adria-Fähre "Norman Atlantic" ein Feuer ausbrach und sich rasend schnell ausbreitete. Manövrierunfähig trieb das brennende Schiff, auf dem sich auch fünf Österreicher befanden, in Richtung albanischer Küste.
Am Montagabend bestätigte der Sprecher des Außenministeriums, Martin Weiss, dass auch der letzte Österreicher an Bord, der Salzburger Erwin Schrümpf, in Sicherheit sei. Er sei nach Angaben der italienischen Küstenwache mittlerweile an Bord des italienischen Marineschiffs "San Giorgio", so Weiss. Bis zuletzt hatte zu Schrümpf kein Kontakt bestanden.
Feuer-Drama auf Fähre in der Adria
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Staatsanwalt ermittelt
Die Staatsanwaltschaften in Bari und Brindisi leiteten Ermittlungen wegen fahrlässigen Schiffbruchs und fahrlässiger Tötung ein. Die italienische Reederei Visemar gerät unter Druck. Eigentümer Carlo Visentini erklärte, das Schiff habe alle Zertifikate gehabt und sei fahrtüchtig gewesen. Bei einer Inspektion am 19. Dezember waren leichtere Mängel an der "Norman Atlantic" moniert worden.
Ursache für Feuer noch unklar
Über die Ursache des Brandes, der vermutlich im Autodeck ausgebrochen war, wurde weiter spekuliert. Lkw-Fahrer berichteten in griechischen Medien, dass das Fahrzeugdeck überladen gewesen sei. Viele Laster hätten Olivenöl geladen. Ein Funke könne da schnell einen Brand auslösen.
+++ LIVE-Ticker +++
Vorarlberger in Sicherheit
Ein Vorarlberger, der an Bord der in Brand geratenen griechischen Mittelmeer-Fähre "Norman Atlantic" war, ist nun auch in Sicherheit. Der Mann wurde von dem italienischen Marineschiff "San Giorgio" aufgenommen, sagte Martin Weiss, der Sprecher des österreichischen Außenministeriums am Montagnachmittag. Die Mutter des Vorarlbergers war bereits zuvor stark unterkühlt geborgen worden. Sie wurde in ein Krankenhaus in Süditalien gebracht, auch ihr erwachsener Sohn dürfte nun nach Italien unterwegs sein.
Nach wie vor keinen Kontakt gab es zu einem Salzburger, der für die Griechenlandhilfe unterwegs war und sich am Sonntag noch von Bord des brennenden Schiffes gemeldet hatte. Bei dem Unglück nahe der griechischen Insel Korfu kamen nach jüngsten Angaben sieben Menschen ums Leben. Rund 70 Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt.
Kapitän ging als Letzter von Bord
Der Kapitän der Sonntagfrüh in Brand geratenen Adria-Fähre "Norman Atlantic", Argilio Giacomazzi, hat am Montag um 14.50 das Schiff verlassen. Dies teilte die italienische Küstenwache mit. Damit sei die Evakuierung offiziell abgeschlossen. Zuvor waren alle Passagiere und die weiteren Besatzungsmitglieder von Bord gebracht worden. Insgesamt hatten sich 478 Personen auf dem Schiff befunden. Der 62-jährige Italiener Giacomazzi aus der ligurischen Hafenstadt La Spezia gilt als erfahrener Kapitän, der auf eine 40-jährige Karriere zurückblicken kann. Sein Engagement zur Rettung aller Passagiere wurde von Premier Matteo Renzi bei einer Pressekonferenz in Rom gelobt. Renzi dankte den Rettungseinheiten der italienischen Marine und der Küstenwache für die geleistete Arbeit. Er sprach den Familien der Topdesopfer sein Beileid aus.
Sieben Tote
Zwei weitere Leichen wurden entdeckt. Damit steigt die Zahl der Toten auf sieben. Zu den Toten könnten ein armenischer Priester und eine Frau zählen. Augenzeugen hätten gesehen, wie sie ins Meer gestürzt sind, berichtete ein Funktionär des griechischen Konsulats in Bari. "Unter den Opfern könnten sich weitere Griechen befinden", sagte der Funktionär. Der Tod eines 62-jährigen Griechen wurde bereits am Sonntag bestätigt.
Video: Die dramatische Rettungsaktion
Helfer verletzt
Fünf Militärs der italienischen Marine wurden bei der Rettungsaktion verletzt. Vier von ihnen mussten wegen Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Ein weiterer Armeeangehöriger brach sich bei der Rettungsaktion ein Bein. Die griechische Gesellschaft ANEK, die die Unglücksfähre gechartert hatte, hat inzwischen wieder die Verbindungen auf der Linie Igoumenitsa-Ancona aufgenommen. Die Fähre "Hellenic Spirit" ersetzt die "Norman Atlantic" und wird am Dienstag im Hafen von Ancona in Italien eintreffen.
Nur noch Kapitän und Crew an Bord
Die Evakuierung der in der Nacht auf Sonntag in Brand geratenen griechischen Adria-Fähre "Norman Atlantic" ist seit kurzem abgeschlossen. An Bord seien nur noch der Kapitän und vier Marine-Mitglieder, sagte der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi am Montagnachmittag. Bisher wurden fünf Todesopfer gefunden, vier am Montag, ein Toter am Sonntag. Unterschiedliche Angaben gab es zu den Geretteten. Renzi sprach von 407, die Marine von 414. Am Bord der Fähre waren insgesamt 478 Menschen, darunter fünf Österreicher.
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Alle Passagiere jetzt von Bord geholt
Die Rettungsaktion ist beendet. Laut italienischer Marine konnten alle Passagiere und ein Teil der Crew von Bord gebracht werden.
Bestätigt: Fünf Tote
Das Schiffsunglück in der Adria hat bisher mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Das berichtete der italienische Premier Matteo Renzi bei einer Pressekonferenz in Rom. Zur Identität der Toten gab es zunächst keine weiteren Angaben. Vier Leichen waren am Montag aus dem Wasser geborgen worden, ein Grieche starb am Sonntag kurz nach seiner Bergung aus dem Meer. Renzi betonte, dass die Bergung der Personen an Bord der Adria-Fähre "Norman Atlantic" trotz der schwierigen Wetterlage zügig voranschreite. An Bord seien nur noch Besatzungsmitglieder, sagte Renzi. Er schloss jedoch nicht aus, dass sich blinde Passagiere an Bord der Fähre befanden. Renzi dankte der italienischen Marine für den Dauereinsatz bei der Rettungsaktion.
So dramatisch schildert Passagierin ihre Rettung
Die griechische Passagierin, Teodora Douili, deren Ehemann nach dem Brand auf der Autofähre "Norman Atlantic" im Mittelmeer ums Leben gekommen ist, hat über die dramatische Stunden vor dem Tod des 62-Jährigen berichtet. Vier Stunden lang musste die Frau im Meer ausharren, bevor sie in Sicherheit gebracht wurde, sagte die 56-Jährige im Gespräch mit der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. "Wir waren über vier Stunden lang im Wasser. Mein Mann sagte mir: 'Wir sterben, wir sterben!'. Ich habe nichts für ihn tun können", erzählte die gerettete Passagierin. Die Frau wurde in ein Krankenhaus nahe der apulischen Stadt Lecce eingeliefert.
Wie geht es der Vorarlbergerin?
"Ich habe mit der Vorarlbergerin gesprochen. Sie ist wohlauf, auch wenn sie wegen ihrem Sohn beunruhigt ist, der vermutlich noch an Bord des Schiffes ist. Die beiden waren auf der Rückfahrt nach Ancona, um dann nach Österreich zurückzukehren", berichtete Geschäftsträgerin Gerda Vogel, die derzeit die österreichische Botschaft in Rom bis zum Eintreffen des neuen Botschafters leitet. Die Frau war laut österreichischem Außenministerium stark unterkühlt, der behandelnde Arzt beschrieb ihren Zustand aber als stabil. Der Sohn der Vorarlbergerin befand sich offenbar noch auf der Autofähre
Vier Leichen lagen im Wasser
Aus dem Wasser sind soeben vier Leichen geborgen worden, so der Minister der griechischen Marine, Miltiadis Varisiotis. Bisher war ein Todesopfer bestätigt worden. Zuvor hatte jedoch am Montagvormittag bereits ein geretteter Passagier berichtet, insgesamt vier Leichen gesehen zu haben.
Opferzahl steigt: Vier Leichen
Bei dem Brand auf der Fähre sind offenbar doch mehr Menschen als bislang angenommen um Leben gekommen. Laut Behörden wurden vier Tote geborgen.
Passagiere teils unterkühlt
Viele der Geretteten müssen in Spitälern behandelt werden. Sie sind stark unterkühlt, so wie diese junge Frau:
Auch eine Frau aus Österreich - es handelt sich um eine Mutter aus Vorarlberg - musste ins Spital gebracht werden. Ihr Sohn befindet sich noch auf der Fähre.
Update: Noch 115 Passagiere an Bord
Laut der italienischen Marine konnten bislang 363 Personen gerettet werden. 115 befinden sich noch auf der Fähre:
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Vorarlbergerin im Spital - Sie ist stark unterkühlt
Von der in Brand geratenen griechischen Fähre im Mittelmeer ist eine weitere Österreicherin geborgen worden. "Eine Vorarlbergerin wurde evakuiert und in ein Krankenhaus in Süditalien gebracht", teilte der Sprecher des Außenministeriums in Wien, mit. Die Frau ist demnach stark unterkühlt, der behandelnde Arzt beschrieb ihren Zustand aber als stabil. Der Sohn der Vorarlbergerin befindet sich offenbar noch an Bord der Autofähre "Norman Atlantic", sagte Weiss. Zu einem Salzburger, der ebenfalls auf der Passagierliste steht, gibt es noch keine Berichte über eine Evakuierung. Von den fünf Österreichern auf dem Schiff wurden damit bisher drei geborgen. Am Sonntag waren zwei Tiroler unverletzt in Sicherheit gebracht worden
Update: Noch sind 138 Passagiere an Bord
Löste Laster-Brand das Inferno aus?
Über die Ursache des Brandes auf dem Schiff wurde weiter spekuliert. Möglicherweise waren Laster überladen. Lkw-Fahrer berichteten in griechischen Medien, dass einige Fahrzeuge Olivenöl geladen hätten und dass das Fahrzeugdeck überladen gewesen sei. Ein Funke könne da schnell einen Brand auslösen.
Freude bei geretteten Passagieren
Dieses Paar ist in Sicherheit. Es wurde mit dem Hubschrauber auf das Schiff "Spirit of Piräus" gebracht. Die Freude ist groß:
(c) afp
Update: 316 Passagiere gerettet, noch 162 an Bord
Die italienische Marine informiert minutenaktuell über den Stand der Rettungsaktion. Auf dem Unglücks-Schiff befinden sich derzeit noch 162 Passagiere, die auf ihre Rettung warten:
85 Passagiere per Schiff gerettet
Wie die italienische Marine berichtet, wurden 85 Personen auf das Schiff "San Giorgio" in Sicherheit gebracht. Ein herzkranker Reisender konnte mit dem Hubschrauber ins Spital von Grottaglie geflogen werden:
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Die Bilanz: 194 Passagiere noch an Bord, 284 gerettet.
194 Personen haben sich am Montag noch an Bord der in der Adria nach einem Brand in Seenot geratenen Fähre "Norman Atlantic" befunden. Bisher konnten 284 Menschen in Sicherheit gebracht werden, wie die italienische Marine am Montagvormittag meldete. 60 Passagiere befinden sich an Bord des Schiffes der italienischen Marine "San Giorgio".
Es gibt Verletzte
Die ersten Fotos, wie es auf der Fähre ausschaut, gelangen nun zu uns. Passagiere sind teilweise verletzt, erschöpft. Sie warten darauf, per Helikopter gerettet zu werden:
Ein Passagier tot
Für einen griechischen Passagier kam jede Hilfe zu spät. Er war in die eisigen Fluten gestürzt. Retter konnten ihn nur noch tot bergen:
(c) afp
Schwierige Nacht
49 Passagiere, die in der Adria nach einem Brand an Bord der Fähre "Norman Atlantic" gerettet werden konnten, haben eine schwierige Nacht erlebt. Die Passagiere gingen an Bord des Schiffes "Spirit of Piraeus", das sie in die süditalienische Hafenstadt Brindisi bringen sollte. Wegen der schwierigen Wetterlage musste das Schiff jedoch bis Bari weiterfahren. Hier soll es am Vormittag eintreffen. Krankenhäuser in Bari stehen in Alarmbereitschaft, um die Passagiere zu behandeln, berichten lokale Medien.
190 Menschen konnten bisher gerettet werden, wie die italienische Marine in der Nacht zu Montag mitteilte. Das Schiff befindet sich manövrierunfähig zwischen der italienischen und albanischen Küste. Sturm und hohe Wellen erschwerten die Rettung
Die Flammen an Bord der Fähre seien unter Kontrolle, meldete ANSA. Es könnte jedoch weitere Glutnester im Inneren des Schiffes geben, und es qualme weiter. Wohin die Fähre geschleppt wird, war noch nicht ganz klar - möglicherweise ins süditalienische Brindisi.
Weitere Menschen geborgen
Den Rettern ist es gelungen, weitere Menschen von der in der Adria nach einem Brand in Seenot geratenen Fähre zu bringen. Am Montag gegen 06.00 Uhr früh waren weitere 251 Menschen in Sicherheit gebracht worden, wie die italienische Nachrichtenagentur AnNSA unter Berufung auf die Marine des Landes meldete. 227 weitere befanden sich noch auf der "Norman Atlantic".
Die Lage auf der Autofähre "Norman Atlantic" wurde indes nach Auskunft der Chartergesellschaft Anek am Sonntagabend unter Kontrolle gebracht. Nunmehr gebe es "nur noch Rauch", sagte ein Anek-Sprecher der griechischen Nachrichtenagentur ANA. Als Zeitpunkt, zu dem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, nannte der Sprecher 19.30 Uhr (MEZ).
Lkws Schuld an Überbelastung
Griechische Lkw-Fahrer an Bord der Fähre machten die Überbelastung des Schiffes für den Brand verantwortlich. An Bord des Schiffes befanden sich unzählige mit Olivenöl beladene Lkw. Die italienische Reederei Visentini bestritt Sicherheitsmängel an Bord der "Norman Atlantic". Das Schiff sei am 19. Dezember im griechischen Hafen Patras Sicherheitskontrollen unterzogen worden.
Das Schiff der italienischen Marine "San Giorgio" hat inzwischen die Führung der Rettungsaktion übernommen. Die Flammen an Bord der Fähre seien unter Kontrolle. Die Rettungsaktion sei jedoch wegen des dichten Rauches nach wie vor schwierig.
49 Passagiere nach Italien unterwegs
Das griechische Schiff "Spirit of Piraeus" ist mit 49 Passagieren, die von der in der Adria brennenden Fähre gerettet werden konnten, in Richtung Brindisi unterwegs. Alle Passagiere seien wohlauf, berichtete die italienische Marine. Bisher wurden 169 Menschen in Sicherheit gebracht, an Bord der Fähre Norman Atlantic befinden sich noch 308 Personen.
(c) APA
Weiterer Österreicher in Sicherheit
Ein zweiter Österreicher ist von der brennenden Fähre der griechischen Linie Anek in der Adria in Sicherheit gebracht worden. Der Tiroler sei "wohlauf", teilte der Sprecher des Außenministeriums mit. Noch seien drei Österreicher, zwei Vorarlberger und ein Salzburger, an Bord der Fähre. Alle Österreicher seien "unverletzt und wohlauf".
(c) APA
Die noch an Bord befindlichen Menschen sollte mit Strickleitern in Sicherheit gebracht werden, kündigte der Sprecher an. Das Stabilisieren der Autofähre sei noch nicht gelungen. Vielmehr sei eine Vertäuung an einem Schlepper wieder zerrissen.
(c) AFP
Lage unter Kontrolle
Die Lage auf der in Brand geratenen Autofähre "Norman Atlantic" im Mittelmeer ist nach Auskunft der Chartergesellschaft Anek am Sonntagabend unter Kontrolle gebracht worden. Nunmehr gebe es "nur noch Rauch", sagte ein Anek-Sprecher der griechischen Nachrichtenagentur ANA. Als Zeitpunkt, zu dem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, nannte der Sprecher 19.30 Uhr (MEZ).
(c) AFP
Kapitän gilt als erfahren
Der Kapitän des brennenden Schiffes ist der 62-jährige Italiener Argilio Giacomazzi, der aus der ligurischen Hafenstadt La Spezia stammt. "Er ist ein erfahrener Kapitän, der auf eine 40-jährige Karriere zurückblicken kann. Wir beten für ihn und alle Passagiere an Bord", berichtet die Schwester des Kapitäns, Dorinda Giacomazzi.
Reederei bestreitet Sicherheitsmängel
Die italienische Reederei Visentini hat Sicherheitsmängel an Bord der Fähre "Norman Atlantic", die in der Adria in Brand geraten ist, dementiert. Die Fähre sei kürzlich Kontrollen unterzogen worden. Dabei waren kleinere Probleme mit einigen Brandtüren festgestellt worden, die jedoch sofort behoben worden waren, betonte der Chef der Reederei, Carlo Visentini, nach Angaben italienischer Medien.
(c) Reuters
Die Einsatzkräfte sind stets bereit und warten auf die geretteten Passagiere. Bisher verläuft die Aktion ruhig und nach Plan, kleinere Hindernisse werden durch die schnelle Organisation umgangen.
(c) APA
Nach Angaben der italienischen Marine befinden sich noch 317 Personen an Bord des Schiffes, 161 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Rettungsaktion gestaltete sich wegen des schlechten Wetters und dem starken Rauch schwierig.
Toter war Grieche
Die Leiche des einzigen Todesopfers wurde bereits geborgen. Der Grieche soll aus Angst ins Meer gesprungen und dabei gestorben sein, berichtete der Offizier der italienische Küstenwache Giovanni Pettorino. Die Leiche befindet sich an Bord eines Motorbootes der italienischen Küstenwache und soll in Brindisi eintreffen.
(c) APA
Rettung geht bis in die Nacht
Eines ist klar: Die Rettung der Passagiere wird die ganze Nacht andauern. Man will die Reisenden unbedingt so schnell wie möglich in Sicherheit bringen.
(c) AFP
Schlepper soll Schiff stabilisieren
Ein italienischer Schlepper konnte am Sonntagabend an Bord des qualmenden Schiffes "Norman Atlantic" in der Adria festmachen. Der aus der süditalienischen Hafenstadt Brindisi abgefahrene Schlepper musste mehrere Versuche unternehmen, bevor er die Fähre festmachen konnte. Danach begannen die Arbeiten zur Stabilisierung und Abschleppung des Schiffes, berichteten italienische Medien.
(c) APA
Inzwischen wurden mehrere gerettete Passagiere in die süditalienische Adria-Region Apulien geflogen. Einige Kinder wurden ins Spital eingeliefert.
(c) Reuters
Ein weiterer Österreicher in Sicherheit
Es befinden sich derzeit nur vier Personen aus Österreich an Bord. Eine österreichische Begleitperson, die auch auf der Passagierliste geführt wurde, sei nicht an Bord.
Österreicher in Sicherheit
Ein Österreicher ist von der brennenden Fähre der griechischen Linie ANEK in der Adria in Sicherheit gebracht worden. Der Tiroler wurde laut dem Sprecher des Außenministeriums auf ein sich in unmittelbarer Nähe befindendes Schiff gebracht.
So sah es beim Brand aus
Ein erstes Video tauchte im Internet auf und zeigt den Brand in der Fähre.
Dunkelheit macht Rettung schwierig
Die Überlebenden werden auf ein nahegelegenes Schiff evakuiert. Die Helfer arbeiten unter Hochdruck, denn langsam fällt die Nacht in die Region herein.
Die Evakuierung aus der Luft wird durch Rettungshubschrauber ausgeführt. Dabei werden die Passagiere nur paarweise von der "Norman Atlantic" geholt. Man will vor Einruch der Dunkelheit weitgehend mit der Evakuierung abschließen.
(c) AFP
Tiroler rief seinen Bruder an
Der österreichische Überlebende an Bord der Unglücksfähre erlebte das Feuerinferno mit: "Am Schiff brennt es, hol Hilfe", soll er am Telefon gesagt haben.
Passagiere unverletzt
Wichtig ist, dass die verbleibenden Passagiere auf der Fähre unverletzt sind. Laut Medienberichten warten die letzten Reisenden am obersten Deck auf die rettende Hilfe.
(c) AFP
Weitere Mängel entdeckt
Es wurden undichte Sicherheitstüren, den Zustand der Notbeleuchtung und das Fehlen von Evakuierungsplänen an den Wänden des Schiffes bemängelt. Der Reederei sei eine zweimonatige Frist zur Behebung dieser Mängel eingeräumt worden, berichtete NERIT. Ob das Schiff dennoch als seetüchtig gelten konnte, blieb unklar.
Rettungsaktion der brennenden Fähre "Norman Atlantic". Medienberichten zufolge saßen noch 300 Menschen auf dem Schiff fest, das in der Nacht auf dem Weg vom griechischen Hafen Igoumenitsa nach Ancona in Italien war. Etwa 150 Menschen konnten das Schiff der griechischen Linie ANEK verlassen.
(c) APA
Sechs Österreicher an Bord
An Bord der griechischen Fähre befinden sich laut Passagierliste sechs Personen aus Österreich. Das teilte der Sprecher des Außenministeriums mit. Dem Ministerium liege die Liste vor, man sei seit dem Nachmittag in Kontakt mit der betroffenen Reederei sowie den griechischen und italienischen Behörden, sagte der Sprecher.
(c) Reuters
Tiroler schilderte Unglück
Laut Schilderungen des Tiroler Passagiers sei die Situation am Schiff relativ dramatisch. Der Brand breite sich relativ rasch aus und es seien zu wenig Rettungsboote an Bord, ließ er seinen Bruder wissen.
Der Tiroler Mehmet H. ist jedenfalls in Sicherheit. Sein Bruder berichtete: „Er hat seine Frau vom Hubschrauber aus angerufen, dass er gerade an Land gebracht wird.“
(c) Reuters
Der Brand auf der Fähre dürfte vor 5.00 Uhr früh ausgebrochen sein. Der Tiroler Passagier verständigte seinen Bruder und dieser wiederum gegen 5.30 Uhr die Leitstelle. Diese nahm daraufhin mit dem Außenministerium, den griechischen und italienischen Behörden Kontakt auf.
(c) APA
Passagiere versuchten im Wasser zu überleben
Ein Bild eines italienischen Senders zeigte Passagiere, die sich hoffnungsvoll an Gegenständen im Wasser festhielten.
(c) APA
Keine Angaben zu Opfer
Vorerst gab es keine Angaben über die Staatsangehörigkeit des Opfers. Inzwischen wurden mehrere gerettete Passagiere in die süditalienische Adria-Region Apulien geflogen. Einige Kinder wurden ins Spital eingeliefert. Hunderte warteten noch nach Stunden auf ihre Rettung. Die Operation soll nach Angaben des italienischen Verteidigungsministeriums auch in der Nacht weitergehen.
Auf der brennende Fähre der griechischen Linie ANEK in der Adria ist ein Mann ums Leben gekommen. Der Mann und seine Frau hätten versucht über eine Rutsche eine Schaluppe zu erreichen, seien jedoch aus noch ungeklärten Gründen ins Wasser gefallen. Die Frau konnte gerettet werden, der Mann starb, berichteten italienische Medien.
Ein Todesopfer gemeldet
Ein Todesopfer wurde jetzt gemeldet. Das erste Opfer beim Fährenbrand ist also offiziell.
Schiff hatte Mängel
Auf der Fähre "Norman Atlantic", die seit Sonntagmorgen brennend und manövrierunfähig in der Adria treibt, sollen bei einer Inspektion Sicherheitsmängel festgestellt worden sein. Wie das staatliche griechische Fernsehen NERIT und andere Medien berichteten, hat eine Inspektion der Hafenbehörde von Patras am 19. Dezember unter anderem unzureichende Rettungsmittel festgestellt.
Hubschraubereinsatz dauert nur kurz
Die Teams arbeiteten unter Hochdruck, um noch vor Einbruch der Dunkelheit möglichst viele Menschen in Sicherheit zu bringen.
Rettungshubschrauber holten Passagiere paarweise von der "Norman Atlantic", wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Die Menschen werden demnach auf ein in der Nähe kreuzendes Schiff geflogen.
Die Evakuierung hat begonnen
Nach dem Brand auf einer griechischen Fähre hat die Evakuierung schon begonnen. Per Hubschrauber werden weitere Passagiere derzeit gerettet.
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