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Suche dauert an

Maddie McCann: Ex-Ermittler wittert Mega-Verschwörung

Dave Edgar arbeitete jahrelang an dem Fall. Jetzt sorgt er mit seinen Aussagen für Aufsehen.

Der pensionierte Privatermittler Dave Edgar hat über den Fall „Maddie McCann“ pikante Vermutungen ausgepackt. Edgar arbeitete Jahre an einem der wohl bekanntesten Vermisstenfälle der Welt. „Jemand weiß, was passiert ist und jetzt ist es Zeit, dass diese Informationen ausgepackt werden“, sagt Edgar gegenüber dem britischen „Mirror“. Er hält es für wahrscheinlich, dass die damals dreijährige Maddie von einem Kinder-Porno-Ring entführt wurde. In dem Interview fleht er diejenigen regelrecht an. „Wenn Ihnen jemand irgendetwas anvertraut hat, dann ist jetzt die Zeit alles zu erzählen. Jemand muss etwas wissen, irgendwer muss etwas mitbekommen haben, bitte erzählen Sie etwas“, sagt der 60-Jährige.

Zudem widerlegt er die Theorie, dass Maddies Eltern Kate und Gerry McCann etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun haben könnten. „Ich habe in alle Richtungen ermittelt, auch in ihre. Wenn ich irgendwelche Beweise gefunden hätte, wüsste die Polizei das, aber ich habe nicht die kleinsten Anzeichen dafür entdeckt“, beschwichtigt Edgar die Zweifler.

Hoffnung noch nicht verloren

Kate und Gerry McCann beauftragten ihn kurz nach dem Verschwinden ihrer Tochter 2007 diese wieder zu finden. 2011 übernahm Scotland Yard offiziell die Ermittlungen. Damals händigte er all seine Informationen der Polizei aus. Die Hoffnung für Maddie hat er noch nicht verloren. Wie er in dem Interview sagt, hält er es für möglich, dass die jetzt 13-Jährige noch am Leben sei.

Maddie McCann verschwand im Mai 2007 spurlos aus einem Urlaubsressort in Portugal. Die damals Dreijährige wird seitdem fieberhaft gesucht. Ihre Eltern Kate und Gerry haben sich geschworen, dass sie die Suche nach ihrer Tochter niemals aufgeben werden. Unlängst wurde die Suche noch bis September 2017 verlängert. Den Ermittlern sollen dabei knapp 97.000 Euro zur Verfügung stehen.

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