Rätsel um russische Internet-Spur

Paris-Terror

Rätsel um russische Internet-Spur

Bei Upload von IS-Audio-Bekennerbotschaft wurde russische Mailadresse angeben.

Beim Upload einer Audiobotschaft, in der angebliche Angehörige der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) Samstagvormittag die Verantwortung für die Terroranschläge vom Freitag in Paris übernommen haben, wurde eine russische Mail-Adresse angegeben. Dies berichten russische Online-Medien am Sonntag mit Verweis auf offene Quellen.

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Die Autoren einer mutmaßlichen IS-Bekennerbotschaft haben eine Kontaktadresse eines russischen Gratismail-Providers angegeben, berichtete der russische Radiosender "Echo Moskwy" in seinem Internetauftritt. Eine Adresse von mail.ru findet sich in technischen Dateien, die am Samstagvormittag gemeinsam mit einer einschlägigen Audiobotschaft ins Internet gestellt wurden. Etwa fünf Minuten lang erklärten darin die anonymen Autoren in französischer Sprache und in vielen Details, warum Paris und explizit etwa auch der Konzertsaal Bataclan als Terrorziel ausgesucht wurden.


Mail.ru gilt als einer der größten Gratismail-Provider Russlands, seine Benutzeroberfläche ist ausschließlich in russischer Sprache gehalten. Bei der Registrierung von neuen Mail-Adressen verlangt Mail.ru keine Autorisierung des Benutzers.

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