Was als Traumreise begann, endete in einer grausamen Tragödie: Ein Ehepaar wurde im berühmten Kruger-Nationalpark in Südafrika tot aufgefunden. Die Ermittler stehen vor einem schockierenden Verbrechen.
Andere Besucher machten die grausige Entdeckung: Die Leichen eines Ehepaares trieben nahe einer berüchtigten Grenzregion im Limpopo-Fluss. Das Gebiet gilt seit Jahren als Treffpunkt für Wilderer und Schmuggler.
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Bei den Opfern handelt es sich um ein Paar im Alter von 71 und 73 Jahren aus Südafrika, das den Nationalpark für eine Safari besucht hatte.
Suche endete tragisch
Bereits seit dem Vortag hatten Ranger und Polizei nach den beiden gesucht. Mitarbeiter ihrer Unterkunft wurden misstrauisch, nachdem das Paar von einem Ausflug nicht zurückkehrte und das Zimmer unberührt blieb. Zunächst hofften Einsatzkräfte noch, die beiden könnten wegen schlechter Wetterbedingungen oder Überschwemmungen mit ihrem Fahrzeug festgesessen haben. Doch die Suche nahm ein dramatisches Ende.
Ermittler vermuten Wilderer
Nach ersten Erkenntnissen sollen die Opfer gefesselt gewesen sein und schwere Verletzungen aufgewiesen haben. Auch ihr Fahrzeug verschwand spurlos. Die Polizei prüft nun, ob das Paar möglicherweise zufällig auf Wilderer oder Schmuggler traf und deshalb getötet wurde. Das gestohlene Auto könnte laut Ermittlern genutzt worden sein, um illegale Ware über die nahe Grenze zu transportieren.
Der Kruger-Nationalpark zählt zu den bekanntesten Wildreservaten weltweit und zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher an. Laut Parkverwaltung soll ein derart schweres Gewaltverbrechen innerhalb des Schutzgebiets bislang beispiellos sein, das Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen erschüttere.
Die Polizei ermittelt wegen Doppelmordes und Entführung. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.