Griechenland verschärft den Schutz seiner Küsten: An hunderten Stränden sind Sonnenliegen und Schirme künftig tabu.
Insgesamt 251 Küstengebiete in Griechenland sind inzwischen für jegliche Art von Bauten und Mobiliar gesperrt worden. Dazu zählen Sonnenliegen, Sonnenschirme und provisorische Konstruktionen.
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Betroffen sind Strände, die Teil des NATURA-2000-Netzwerk sind, darunter auch 13 neu aufgenommene Gebiete.
Nach Angaben des Umweltministeriums soll die Maßnahme Strände mit besonderer ästhetischer, geomorphologischer und ökologischer Bedeutung schützen sowie Lebensräume und Arten erhalten.
Nutzung stark eingeschränkt
In diesen Gebieten ist die Übertragung der Nutzung von Meer und Strand nicht erlaubt. Auch Eingriffe, die die natürliche Form verändern oder ökologische Funktionen beeinträchtigen könnten, sind ausgeschlossen.
Reaktion auf Tourismusdruck
Die Maßnahme ist Teil einer Strategie, um die unkontrollierte Entwicklung des Tourismus zu begrenzen und die Küsten nachhaltiger zu bewirtschaften.
Klimawandel als Faktor
Hintergrund ist auch der zunehmende Druck auf Küstenökosysteme durch Tourismus und die Auswirkungen des Klimawandels.