Die zwei US-Kriegsschiffe seien Teil eines Einsatzes, um die Straße von Hormuz "vollständig von den zuvor von den iranischen Revolutionsgarden verlegten Seeminen" zu befreien, so das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom.
Am Samstag haben zwei Kriegsschiffe der US-Marine die strategisch bedeutsame Straße von Hormuz passiert. Laut dem zuständigen US-Militärkommando Centcom dienen diese Vorbereitungen dazu, die Seefahrtstraße von Minen zu befreien. Diese Mission soll sicherstellen, dass die Meerenge nach den Verminungen durch die iranischen Revolutionsgarden wieder sicher befahrbar werde, so das Militärkommando.
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US-Präsident Donald Trump meldete sich dazu auf seinem Dienst Truth Social zu Wort. Er erklärte, dass die USA diesen Prozess als "Gefälligkeit" für Länder wie China, Japan, Deutschland und Frankreich begonnen haben. Dabei sparte er nicht mit Kritik an den Partnern: Trump warf den betroffenen Nationen vor, nicht selbst den Mut oder Willen aufzubringen, diese Arbeit "selbst zu erledigen".
Folgen für den Ölpreis
Die Straße von Hormuz gilt als eines der wichtigsten Nadelöhre der Weltwirtschaft. Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft durch diese Route. Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar kontrollieren die Revolutionsgarden die Passage, was zu einer de-facto-Sperre und Angriffen auf Öltanker führte. Die daraus resultierenden hohen Preise für Treibstoff und Gas belasten seither die Haushalte weltweit.