Die weltberühmte Lagunenstadt Venedig steht vor einer dramatischen Zukunft. Der steigende Meeresspiegel bringt die Stadt zunehmend in Gefahr und sorgt jetzt für einen radikalen Vorschlag.
Experten schlagen Alarm: Venedig könnte in den kommenden Jahrhunderten im Meer versinken. Deshalb wird nun sogar über eine komplette Verlegung der Stadt nachgedacht. Die Idee klingt extrem, ist aber nur eine von mehreren Optionen, die aktuell geprüft werden.
- Monumentale Malerei: New Yorker Künstler Doug Argue erobert Wien
- Mysteriöse Kreatur aus Venedigs Lagune gefischt
- Eintritt ausgeweitet: DAS ändert sich jetzt in Venedig
Vier Lösungen im Gespräch
Neben der möglichen Umsiedlung arbeiten Forscher auch an anderen Maßnahmen. Diskutiert werden unter anderem neue Schutzbarrieren oder massive Ringdeiche, um die Stadt langfristig zu retten. Der derzeitige Schutz greift zu kurz
Zwar wird die Stadt derzeit durch bewegliche Sperranlagen vor Sturmfluten aus der Adria geschützt, doch Experten warnen: Dauerhaft reicht das nicht. Je nach Entwicklung der Emissionen könnte der Meeresspiegel so stark ansteigen, dass die bestehenden Systeme an ihre Grenzen kommen.
Doch klar ist: Der Druck wächst und einfache Lösungen gibt es nicht. Aktuell gelten Ring- oder Staudämme als die vielversprechendsten Lösungen. Gleichzeitig warnen die Forscher jedoch eindringlich: Politik und Gemeinden müssten schnell handeln, denn derartige Großprojekte brauchen oft Jahrzehnte. Sogar bis zu 50 Jahre, bevor sie überhaupt umgesetzt werden können.
Stadt kämpft ums Überleben
Venedig gilt seit Jahren als bedroht. Der Meeresspiegel steigt, während die Stadt selbst langsam absinkt, eine gefährliche Kombination. Jetzt zeigt sich: Selbst drastische Maßnahmen sind kein Tabu mehr. Die Diskussion über eine mögliche Verlegung macht deutlich, wie ernst die Lage bereits ist.