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Genua und Neapel

Waldbrände wüten in Italien

Die Region Cinque Terre und Neapel kämpfen gegen die Flammen.

In Italien haben Waldbrände am Montag mehrere Touristengebiete bedroht. Im Nationalpark Cinque Terre im Norden des Landes gebe es seit Sonntagnachmittag vier Brandherde, die bisher jedoch nur für einzelne abgelegene Häuser eine Gefahr darstellten, sagte ein Sprecher der Forstbehörde. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass auch kleinere Dörfer evakuiert werden müssten.

Genua unter Rauchglocke
Die Stadt Genua lag am Montagnachmittag unter einer Rauchglocke. Zwei Löschflugzeuge und ein Hubschrauber bekämpften die Flammen, die sich auf einer Fläche von 250 Hektar ausgebreitet hatten. Bei ihrem Einsatz gegen die Brände wurden in der Nacht außerdem zwei Feuerwehrleute und ein freiwilliger Helfer verletzt. Die Brandursache ist bisher unbekannt.

Im 150 Kilometer von Neapel entfernt gelegenen Cilento mussten am Montagmorgen mehrere Häuser evakuiert werden, wie ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde der Region Kampanien mitteilte. Auf der Insel Ischia konnten die Rettungskräfte dagegen alle vier Brände löschen, die dort ausgebrochen waren.

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