Kameramann verklagt Sacha Baron Cohen

Will Schmerzensgeld

 

Kameramann verklagt Sacha Baron Cohen

Ein Kameramann hat den britischen Komiker Sacha Baron Cohen auf 25.000 Dollar (18.000 Euro) Schmerzensgeld verklagt, weil dessen Film-Crew ihn bei einer Kundgebung für die Homo-Ehe beleidigt und angegriffen haben soll. Der Klageschrift vom Dienstag, 26.10. zufolge wurde der homosexuelle Journalist Mike Skiff am 2. November 2008 in Los Angeles geschubst und mit hölzernen Schildern bedroht.

Getarnt
Baron Cohen und sein Team hatten sich für Dreharbeiten zu dem Film "Brüno" unter die Demonstranten gemischt. Skiff hatte Baron Cohen in der Rolle des schwulen österreichischen Modejournalisten erkannt und daraufhin eigene Aufnahmen von ihm gemacht. Videos, die von Skiff auf YouTube hochgeladen wurden, zeigen Baron Cohen unter Gegnern der Homo-Ehe, die sich an dem Tag ebenfalls in der Stadt versammelt hatten.

Gemenge
Nach einem Wortgefecht wird Skiff von dem Schauspieler fortgezerrt. Nach Aussage von Skiff provozierte das Team um den Komiker auf der Kundgebung gezielt Konflikte, um Material für "Brüno" zu bekommen. Die Komödie, die 2009 in die Kinos kam, enthält auch Elemente des Dokumentarfilms. Baron Cohen erlangte vor allem mit seinen komödiantischen Darstellungen des Rappers "Ali G" und des kasachischen Journalisten "Borat" Bekanntheit.
 

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