Staatssekretär Kurz startet Islam-Offensive

Tag der offenen Tür

Staatssekretär Kurz startet Islam-Offensive

Wien. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz zögert nicht lange. Erst vor drei Monaten startete der ÖVP-Jungstar ein „Dialog-Forum Islam“, das Integration und Miteinander von und mit Muslimen in Österreich verbessern soll. Und jetzt legt er in ÖSTERREICH schon die ersten Ergebnisse vor. Konkret geht es um eine Vereinbarung mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), die auf der einen Seite Vorurteile bei den Nicht-Muslimen abbauen sollen. Auf der anderen Seite soll es mehr Transparenz geben. Kurz: „Man hört immer vom Hassprediger in der Moschee im Hinterhof. Wir sollten diese Ängste nicht verdrängen, sondern alles offen und transparent machen. Es geht darum, den Nährboden für Hass und Zwietracht kleiner zu machen.“ Und so soll das laut Kurz klappen:

●  Tag der offenen Tür: Bundesweit wird es in allen 200 Gebetshäusern und Moscheen gleichzeitig den Tag der offenen Tür geben. Der Termin ist noch offen, wahrscheinlich wird es im Sommer sein, wenn sich das Islam-Gesetz zum 100. Mal jährt.

●  Islam-ABC: Der Integrations-Fonds verbreitet ab sofort eine Info-Broschüre über die wichtigsten Inhalte des Islam, wie er funktioniert und was für Muslime wichtig ist.

●  Islam-Karte: Kurz verweist zudem auf die Islam-Karte der Uni Wien, in der alle Moscheen und Bethäuser ausgewiesen – und auch beschrieben sind.

Kurz: „Es geht darum, Vorurteile abzubauen. Fakt ist: Es gibt 500.000 Muslime im Land, die Hälfte davon sind Österreicher. Damit müssen wir uns auseinandersetzen.“
 

Interview: "Offenheit statt Hass-Prediger"

ÖSTERREICH: Warum dieses Islam-Paket?

Sebastian kurz: Wir brauchen mehr Wissen über den Islam. Viele Vorurteile gibt es aus Angst, und Angst hat man oft vor dem, was man nicht kennt. Es geht aber auch um Transparenz.

ÖSTERREICH: Inwiefern?

Kurz: Man hört immer vom Hassprediger in der Moschee im Hinterhof. Wir sollten diese Ängste nicht verdrängen, sondern alles offen und transparent machen. Es geht darum, den Nährboden für Hass und Zwietracht kleiner zu machen. Und das geht am besten durch Transparenz und Offenheit.

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