Aber Torsperre beendet
2:1 - Spanien bezwingt Belgien nach Verletzungs-Drama
Lange sah es nach Verlängerung aus, die Belgier konnten die Spanier von gefährlichen Chancen festhalten. Schlussendlich steht aber dennoch eine 2:1-Niederlage zu Buche, weil der eingewechselte Ersatztorhüter flutschige Hände bekam.
Die erste belgische Hiobsbotschaft gab es bereits vor Anpfiff: Schaltzentrale Youri Tielemans verletzte sich beim Aufwärmen, Hans Vanaken musste einspringen. Es sollte aber für eine längere Zeit die einzige bleiben. Die Spanier dominierten wie gewohnt den Ball, bis auf einen im Strafraum geblockten Abschluss von Rodri (10.) wurden sie aber kaum gefährlich.
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Oft brauchte es bei diesem Turnier aber nur eine Trinkpause, so auch diesmal: Lamine Yamal ließ seine Spielfreude einmal aufblitzen, seinen Pass in die Tiefe erlief Pedro Porro, dessen Flanke fand wiederum Dani Olmo. Die Direktübernahme scheiterte noch an Thibaut Courtois, der für Pedri ins Team gerückte Fabian Ruiz stand für den Rebound aber perfekt (30.) – beide hatten einfach zu viel Platz. Die Furia Roja war gewillt die Führung sofort zu verdoppeln, bei einem Yamal-Freistoß behielt Courtois aber die Oberhand (34.).
Spanien gegen Belgien
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Spaniens Torbann nach Ewigkeit vorbei
Stattdessen kam völlig aus dem Nichts die Antwort: Kevin De Bruyne findet eine Lücke für Timothy Castagne, der wiederum mustergültig Charles De Ketelaeres Kopf bediente (41.). Damit war die WM-Torsperre von Unai Simon nach 660 Minuten gebrochen – und wo, wenn nicht in Hollywood. Danach war die Partie wie gehabt: Die Spanier mit rund 65 Prozent vom Ball und mehr Chancen, doch auch die Belgier waren im Konter aktiv. Die xG-Werte von 1,34 zu 0,34 zeigten aber auch, es waren kaum Hochkaräter dabei.
Die entscheidende Aktion kam in der 71. Minute: Courtois musste verletzt raus, für ihn kam Senne Lammens. Und der stand negativ im Mittelpunkt: Einen eigentlich harmlosen Distanzschuss von Pau Cubarsi ließ der ManUnited-Keeper nach vorne abprallen, wo der gerade eingewechselte Mikel Merino erneut als Goldjoker parat stand (87.). Diesmal fanden die Roten Teufel keine Antwort. Die Spanier dürfen sich nun über das zweite WM-Halbfinale (nach 2010) überhaupt freuen.
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