Blüten-Alarm

33-Jähriger wollte Jetons mit gefälschten Euro-Scheinen kaufen

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Ein dreister Betrugsversuch mit Falschgeld hielt ein bekanntes Glücksspiel-Lokal in der Wiener City in Atem.
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Ein dreister Betrugsversuch in einem Wiener Glücksspiel-Lokal flog am Donnerstag durch die Aufmerksamkeit eines Mitarbeiters auf. Ein chinesischer Staatsbürger wollte Jetons mit gefälschten Euro-Banknoten erwerben und wurde schließlich festgenommen.

Ein spektakulärer Kriminalfall beschäftigt seit Donnerstag die Wiener Polizei und die hiesigen Justizbehörden. In einem Glücksspiel-Lokal in der Wiener City flog ein dreister Betrugsversuch mit Falschgeld auf, der schlussendlich weitreichende Konsequenzen nach sich zog. Ein chinesischer Staatsbürger versuchte dort, gefälschte Euro-Scheine direkt an der Kassa in echte Jetons umzutauschen, um sich im Casino zu amüsieren.

Die Aufmerksamkeit des Casino-Mitarbeiters verhinderte Schlimmeres

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Herzen von Wien. Der Verdächtige betrat das Lokal und begab sich zielstrebig zur Kassa, um dort Bargeld gegen Spiel-Jetons einzutauschen. Bei der Übergabe der Euro-Banknoten an das Personal schöpfte ein wachsamer Mitarbeiter jedoch sofort Verdacht. Ihm fielen charakteristische Unstimmigkeiten an den Geldscheinen auf, die stark auf eine Fälschung hindeuteten.

Die Wiener Glücksspiel-Betriebe sind bekannt für ihre extrem strengen Sicherheitsstandards und modernste Prüfgeräte, weshalb gefälschte Banknoten an der Kassa fast keine Chance haben, unentdeckt zu bleiben. Der Angestellte reagierte absolut professionell: Er behielt die verdächtigen Scheine ein und verständigte unverzüglich die Polizei, während der Gast auf das Eintreffen der Beamten warten musste.

Durchsuchung bringt fünfstelligen Eurobetrag zum Vorschein

Wenig später traf eine Funkstreife der Wiener Polizei im Casino ein und hielt den Verdächtigen fest. Die Beamten nahmen den Mann für die ersten Befragungen auf eine nahe gelegene Polizeiinspektion mit. Bei der dort durchgeführten Personendurchsuchung staunten die Polizisten nicht schlecht: Der Tatverdächtige trug einen riesigen Geldbetrag bei sich.

Festnahme nach dem Fremdenrecht statt wegen Falschgeldes

Der Kriminalfall nahm im Zuge der Ermittlungen am Samstag eine unerwartete Wende, als die Polizei Details zu dem Vorfall veröffentlichte. Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete bezüglich des Falschgelddelikts an, dass der Beschuldigte auf freiem Fuß angezeigt wird. Das bedeutet, dass er wegen des versuchten Betrugs und des Besitzes gefälschter Banknoten vorerst nicht in Untersuchungshaft genommen wurde.

Dennoch durfte der chinesische Staatsbürger die Polizeiinspektion nicht als freier Mann verlassen. Die Ermittler leiteten im Zuge der Identitätsfeststellung auch routinemäßige Überprüfungen im Polizeiregister ein. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann vermutlich widerrechtlich und ohne gültige Dokumente nach Österreich eingereist war. Daraufhin klickten für den Verdächtigen die Handschellen: Die Polizei nahm den Mann vorläufig nach den Bestimmungen des Fremdenrechts fest.

Wie in Österreich bei Falschgeld-Funden ermittelt wird

In Österreich wird der Fund von Falschgeld extrem ernst genommen, da das Inumlaufbringen von nachgemachtem Geld ein schweres Verbrechen darstellt. Die österreichische Nationalbank und das Bundeskriminalamt arbeiten in solchen Fällen eng zusammen, um die Qualität der Fälschungen zu analysieren und mögliche Serien im europäischen Raum zu identifizieren.

Für den Beschuldigten hat der Vorfall nun doppelte Konsequenzen. Neben der strafrechtlichen Anzeige wegen des Verdachts der Geldfälschung und des schweren Betrugsversuchs droht ihm nun aufgrund der fremdenrechtlichen Festnahme ein schnelles Verfahren. Die Behörden prüfen derzeit die genauen Umstände seiner illegalen Einreise sowie seinen Aufenthaltsstatus im Schengenraum.

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