Nach mehreren Monaten Arbeit wurden die Geothermiebohrungen am Otto-Wagner-Areal im Juli planmäßig abgeschlossen. Rund 430 Bohrungen wurden dafür gesetzt, um die Grundlage für eine klimafreundliche Wärme- und Kälteversorgung des traditionsreichen Areals zu schaffen. Die eingebrachten Sonden nutzen die konstanten Temperaturen im Untergrund und sollen künftig einen großen Teil des Energiebedarfs decken.
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Nach dem Ende der Bauarbeiten wurden die Bohrstellen verschlossen und die betroffenen Flächen wiederhergestellt. Die endgültige Begrünung erfolgt nun im Herbst - Grund dafür sind die hohen Temperaturen und Trockenperioden des Sommers, die für eine nachhaltige Ansaat bislang ungeeignet waren. So soll sichergestellt werden, dass die neuen Grünflächen dauerhaft anwachsen.
Die Geothermie-Anlage wird künftig gemeinsam mit Photovoltaik auf den Pavillondächern für einen hohen Anteil erneuerbarer Energie sorgen. Dadurch sollen fossile Energieträger ersetzt, Emissionen gesenkt und die Energieunabhängigkeit des Otto-Wagner-Areals deutlich gestärkt werden. Das historische Jugendstil-Ensemble wird seit 2023 umfassend modernisiert und soll sich langfristig als Standort für Bildung, Kultur, Wissenschaft und Forschung weiterentwickeln.
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