Nach zwölf Jahren
Arzt packt aus: Neue Details zu Michael Schumacher
Professor Stephan Chabardès, einer der behandelnden Neurochirurgen des Universitätsklinikums Grenoble, packt über die ersten Stunden nach dem schweren Unfall von Schumacher aus. Dabei entwickelte sich die Situation innerhalb kürzester Zeit zu einem Ausnahmezustand. Als Schumacher in Grenoble gebracht wurde, kämpften die Ärzte nicht nur um das Leben der Formel-1-Legende, sondern auch gleichzeitig gegen einen weltweiten Medienansturm.
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Laut Medienberichten war erst nach Untersuchungen und Operationen der Ausmaß von Schumachers Hirnverletzungen klar sichtbar. Dem medizinischen Team war schnell bewusst, dass sich der siebenfache Weltmeister in akuter Lebensgefahr befand. Der Druck auf den Ärzten war gigantisch und brachte sie an ihre Grenzen.
Klinikgelände wurde zu Pressezentrum
Neben den Ärzten hat sich nun auch jener französische Hubschrauberpilot zu Wort gemeldet. Er flog Schumacher nach seinem Unfall von Méribel nach Grenoble. Am Unfallort herrschten laut ihm außergewöhnlich hohe Sicherheitsmaßnahmen. Die Skipiste wurde abgesperrt, die Informationen streng kontrolliert und die Rettungsaktion im Geheimen durchgeführt.
Das Ausmaß des Einsatzes wurde dem Piloten erst nach und nach bewusst. Besonders der Tag danach hinterließ bei ihm einen bleibenden Eindruck. Er berichtet, dass am nachfolgenden Tag sich Medien aus aller Welt vor dem Krankenhaus versammelt haben. In kurzer Zeit wurde aus dem Klinikgelände ein internationales Pressezentrum.
Zum Gesundheitszustand von Schumacher gibt es leider keine neuen Informationen. Weder der behandelnde Arzt noch der Pilot verraten aktuelle medizinische Details. Die Familie nimmt die Privatsphäre von Schumacher weiterhin sehr ernst.
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