Sommer-Offensive

Aus die Maus! Salzburg verbannt Autos aus der Altstadt

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Wer mit dem Auto nach Salzburg fährt, muss sich auf neue Regeln einstellen: Seit 1. Juli dürfen viele Urlauber die Altstadt nicht mehr durchqueren.
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Die Mozartstadt zieht jedes Jahr Millionen Besucher an – doch genau dieser Ansturm sorgt vor allem in den Sommermonaten regelmäßig für Verkehrschaos. Jetzt zieht Salzburg die Notbremse und führt ein strenges Durchfahrtsverbot für die Innenstadt ein.

Unter dem Motto "Weniger Stau, mehr Stadt" dürfen Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen sowie viele heimische Tagesgäste die Altstadt bis Ende August nicht mehr mit dem Auto durchqueren. Ziel der Maßnahme ist es, den Verkehr im Herzen Salzburgs deutlich zu reduzieren und die Innenstadt zu entlasten. Die Stadt rechnet mit rund 1.000 Autofahrten weniger pro Tag.

Diese Autos dürfen weiter fahren

Von der Regelung ausgenommen sind Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Salzburg-Stadt (S), Salzburg-Umgebung (SL), Hallein (HA) sowie dem deutschen Berchtesgadener Land (BGL, BGD, REI und LF). Auch Hotelgäste, Lieferdienste, Arbeitnehmer, Menschen mit Behinderung sowie Fahrten aus medizinischen Gründen bleiben weiterhin erlaubt.

Bürgermeister Bernhard Auinger begründete die Maßnahme bereits im Frühjahr deutlich: "Wir haben die Touristen de facto bis ins Wohnzimmer fahren lassen."

Wer trotzdem einfährt, zahlt

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Kontrolliert wird die neue Sommerregelung zunächst durch Polizei und Kontrollorgane, später soll auch Videoüberwachung zum Einsatz kommen. Wer ohne Ausnahme in die Verbotszone einfährt, riskiert eine Strafe von bis zu 80 Euro. Tagestouristen sollen stattdessen die Park-&-Ride-Anlagen an der Messe, in Salzburg Süd oder beim Flughafen nutzen. Für 7,50 Euro gibt es dort einen Tagesparkplatz inklusive Öffi-Ticket für bis zu fünf Personen.

Vorbild Italien

Mit der sogenannten "Sommerregelung" orientiert sich Salzburg an den bekannten italienischen Umwelt- und Verkehrsberuhigungszonen, den "Zona a traffico limitato". Ob die Regelung auch nach dem Sommer bestehen bleibt, soll nach einer Evaluierung entschieden werden.

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