Ratgeber

So bekämpfen Sie Zecken im Garten richtig

Nahaufnahme einer Hyalomma-Zecke auf hellem Untergrund.
© Getty Images/iStockphoto
Im Sommer sind Zecken besonders aktiv. Wer ein Zeckennest im eigenen Garten entdeckt, sollte es rasch erkennen und entsprechend handeln.
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Zeckennester bestehen aus einer Ansammlung von Zeckeneiern. Sie befinden sich häufig an dunklen, feuchten und geschützten Orten und sind aufgrund ihrer Färbung oft nur schwer zu entdecken.

Nahaufnahme einer Hyalomma-Zecke auf einem sandigen Untergrund.
© Getty Images

Typische Verstecke finden

Zecken legen ihre Eier unter anderem in dichten Gräsern, hohen Büschen, Hecken, Sträuchern und im Gebüsch ab. Weitere mögliche Ablageorte sind gestapeltes Brennholz, Steine, Kompost, die Nähe von Vogelfutterstellen, Blumenkübel, Laubhaufen sowie der Fuß einer Mauer.

So sieht es aus

Ein Zeckennest hat in der Regel die Größe eines Streichholzkopfes und besteht aus 2.000 bis 4.000 orangeroten bis dunkelbraunen oder schwarzen Eiern.

Die Larven schlüpfen bereits wenige Tage nach der Eiablage. Sie sind weniger als einen halben Millimeter groß und bleiben zunächst im Gelege, bis sich ein geeigneter Wirt nähert.

Hinweise auf Gelege

Da Zecken ihre Eier gut verstecken und die Farbe der Eier sie zusätzlich tarnt, sind Zeckennester schwer zu erkennen.

Ein Hinweis kann eine erhöhte Zeckenaktivität in einem bestimmten Bereich sein, etwa wenn sich dort häufiger Zecken auf Menschen oder Haustieren finden. Auch kleine hellbraune oder schwarze Punkte im Gras oder Schilf können laut Quelle auf den Parasiten oder dessen Gelege hinweisen.

Zeckennest beseitigen

Nach Angaben der Quelle lässt sich ein Zeckennest nur schwer bekämpfen. Empfohlen wird, es auf eine feuerfeste Unterlage zu legen und zu verbrennen. Alternativ kann das Gelege in einem Glas mit 45-prozentigem Alkohol abgetötet werden.

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