Revanche nach 27 Jahren

Ausgeruhte Knicks fordern Super-Spurs im NBA-Finale

Karl-Anthony Towns (#32, New York Knicks) im Duell mit Stephon Castle (#5, San Antonio Spurs).
Karl-Anthony Towns (#32, New York Knicks) im Duell mit Stephon Castle (#5, San Antonio Spurs). © Getty Images
Das absolute Highlight der Basketball-Welt steht vor der Tür: In der Nacht auf Donnerstag kracht es im NBA-Finale 2026. Die San Antonio Spurs fordern die New York Knicks zum historischen Mega-Remake.
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Es ist die ganz große Bühne für den besten Basketball des Planeten. In der Nacht auf Donnerstag (2:30 Uhr/live Sport24-Liveticker) startet die Best-of-Seven-Finalserie im Frost Bank Center in San Antonio. Die Gastgeber gehen als Nummer zwei des Westens und leichter Favorit in den Showdown, während die New York Knicks als drittbestes Team des Ostens anreisen. Das Duell weckt dicke Erinnerungen: Schon 1999 standen sich die Klubs im Finale gegenüber, damals holte San Antonio den Titel. Im Dezember schnappten sich die Knicks wiederum den NBA-Cup gegen die Texaner.

Wembanyama auf den Spuren von Duncan

Jubel nach dem Korb: Victor Wembanyama (1) von den San Antonio Spurs.
🏀 Jubel nach dem Korb: Victor Wembanyama (1) von den San Antonio Spurs. © Star Tribune via Getty Images

Bei den Spurs ruhen alle Hoffnungen auf Ausnahme-Phänomen Victor Wembanyama. Der 2,24 Meter große Franzose, mittlerweile zweifacher All-Star und 22 Jahre alt, soll in die riesigen Fußstapfen von Legende Tim Duncan treten. Im Halbfinale eliminierte die Truppe von Cheftrainer Mitch Johnson den amtierenden Champion Oklahoma City Thunder nach einem dramatischen 4:3-Krimi. "Das ist eine einmalige Gelegenheit. Man weiß nie, wann sich so etwas wiederholen wird. Es ist fast so etwas wie der Sinn meines Lebens", brennt Wembanyama auf seinen Kindheitstraum und den sechsten Meistertitel der Klubgeschichte.

Knicks reisen mit Monster-Serie an

Die Gäste aus dem Big Apple reisen allerdings mit einer brutalen Empfehlung und tonnenweise Selbstbewusstsein nach Texas. Die Mannschaft von Headcoach Mike Brown hat eine Serie von elf Play-off-Siegen in Folge im Gepäck, fegte im Viertel- und Halbfinale sowohl Philadelphia als auch Cleveland mit einem glatten 4:0-Sweep vom Parkett. Angeführt von Guard Jalen Brunson soll die Durststrecke nach 53 Jahren ohne Titel endlich enden. "Wir schreiben noch an unserer Geschichte", so Brunson vor dem Start. Ein kleiner Vorteil für New York: Die Knicks hatten fünf Tage mehr Pause und gehen deutlich ausgeruhter in den Hexenkessel von San Antonio.

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