Erst fünf Woche alt

Bei Asyl-Planquadrat acht Welpen gerettet

Mehrere schwarze Welpen trinken zusammen aus einer Metallschale mit Wasser.
© LPD NÖ
Wohl den Händen von Qualzüchtern gerettet wurden acht erst wenige Wochen alte Welpen, die in einem Transportkäfig im Laderaum eines Kleintransporters nach Österreich gebracht werden sollten.
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NÖ. Unter der Leitung der fremden- und grenzpolizeilichen Abteilung der Landespolizeidirektion Niederösterreich fand am Donnerstag auf dem Verkehrskontrollplatz Bruck an der Leitha an der Ostautobahn eine fremdenpolizeiliche Schwerpunktaktion statt. Dabei waren Beamte der fremden- und grenzpolizeilichen Einheit PUMA, der Landesverkehrsabteilung, des Zollamts sowie des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl involviert.

Als die Einsatzkräfte gegen 17.45 Uhr einen rumänischen Kastenwagen kontrollierten, stießen sie im Laderaum auf acht erst rund fünf Wochen alte Hundewelpen in einer völlig ungesicherten Transportbox. Die Tiere waren bereits mehr als sieben Stunden und rund 540 Kilometer ohne Wasser, Futter oder eine entsprechende Klimatisierung des Laderaumes transportiert worden.

Der rumänische Fahrzeuglenker verstrickte sich zunächst in widersprüchliche Angaben. Die Kontrolle ergab schließlich, dass die Welpen an einer Tankstelle in Ungarn, nahe der rumänischen Grenze, übernommen worden waren. Transportpapiere, EU-Heimtierausweise und die erforderliche Zulassung fehlten; mitgeführt wurden lediglich blanko Impfzertifikate.

Die Einsatzkräfte der Polizei versorgten die Welpen nach deren Auffindung sofort mit Wasser. Auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha wurden sie einem Tierschutzverein zur weiteren Versorgung übergeben. Gegen den Fahrzeuglenker und das Transportunternehmen wurden mehrere Anzeigen nach dem Tiertransportgesetz erstattet sowie 3.000 Euro Sicherheitsleistung eingehoben.

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