Geschützte Art

Beim Wespentöten droht bis zu 50.000 Euro Strafe

Wespen-Alarm: Hunderte Notarzt-Einsätze
© EPA
Wespen gehören für die meisten zu den nervigen Sachen im Sommer. Aber wer zu drastischen Mitteln greift, kann eine saftige Strafe kassieren.
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Mit dem Sommer kommen auch wieder die Wespen. Die schwarz-gelben Insekten nerven viele Menschen beim Grillen im Garten oder beim Kaffee am Balkon. Aber Vorsicht ist geboten. Wer eine Wespe tötet, kann gegen den Artenschutz verstoßen und eine saftige Strafe kassieren.

Wespen gehören zu den geschützten Arten. Jedoch müssen einzelne Insekten nicht einfach geduldet werden. Die Tiere dürfen nämlich nicht ohne triftigen Grund gefangen, verletzt oder getötet werden. Ebenfalls dürfen ihre Nester nicht einfach zerstört werden.

Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Die Bußgelder liegen bei bis zu 50.000 Euro. Besonders Hornissen sind streng geschützt.

Wespenfallen können problematisch sein

Dabei ist zu beachten, dass Ausräuchern, Gift, Bauschaum, das Verschließen eines Einfluglochs oder das Abflammen eines Nestes verboten ist. Auch handelsübliche Wespenfallen sind laut dem Gesetz problematisch, wenn die Insekten darin ertrinken.

Wer ein problematisches Wespennest in seiner Nähe hat, sollte die Wespenberatung oder einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer einschalten. Nester, die direkt bei Kindergärten oder für Menschen mit nachgewiesener Insektengiftallergie sich befinden, sind davon ausgenommen.

Beste Hilfen gegen Wespen

Eine gute Hilfe ist eine feine Wassernebel-Sprühflasche. Sie kann Wespen vertreiben, da die Tiere den Wassernebel als Regen wahrnehmen und sich zurückziehen. Aber Achtung: Die Flaschen dürfen keine Reinigungsmittelreste beinhalten und die Tiere dürfen nicht hart angespritzt werden.

Ebenfalls helfen reife Weintrauben bei der Ablenkung. Sie können etwa abseits vom Tisch platziert werden, um die Wespen wegzulocken. Grundsätzlich sollte man süße Getränke abdecken, Fallobst aufsammeln und den Müll abgesperrt halten.

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