In Österreich

Berg, See, Stadt: Milliarden-Boom der Luxus-Immobilien

Große Villa mit rosa Fassade hinter Bäumen am Ufer eines Sees.
© TZOe Raunig
Es geht um einen Gesamt-Transaktionswert von 3,36 Milliarden Euro. Plus von 17,1 Prozent gegenüber 2024. Für die Top-10 der Einfamilienhäuser in Wien wurden im Schnitt 7,7 Mio. Euro hingeblättert.
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Der Markt der Luxus-Immobilien in Österreich ist 2025 gewachsen. Laut Daten des Immobilien-Unternehmens Remax wurde ein Transaktionswert von 3,36 Milliarden Euro erzielt. 2024 war der Wert bei 2,87 Mrd. Euro gelegen. Die Steigerung von 17,1 Prozent lag über jener des Gesamtmarktes (+16,8 Prozent). Dabei legten alle Immobilientypen zu, insbesondere Luxus-Wohnungen. 2.913 Luxus-Immobilien wurden 2025 verbüchert (2024: 2.454).

Steigerung im Segment der Luxus-Wohnungen

Remax analysierte laut Aussendung vom Donnerstag zum achten Mal den heimischen Luxus-Immobilienmarkt. Der Durchschnittspreis der Top-5-Prozent der Luxus-Einfamilienhäuser ging demnach um 6,5 Prozent zurück, da Tirol massiv schwächelte. Beim Segment der Luxus-Wohnungen gab es eine Steigerung von 0,5 Prozent, wobei der Durchschnittspreis von 986.075 Euro knapp unter der 1-Million-Euro-Marke blieb, die 2022 und 2023 überschritten worden waren. Die Top-5-Prozent der Luxus-Dachgeschosswohnungen gingen im Schnitt um 1,92 Mio. Euro weg.

7,7 Mio. Euro im Schnitt für Top-10-Einfamilienhäuser in Wien

Villa am Seeufer, von Bäumen umgeben, mit Bootshaus und Pavillon am Wasser, bewaldeter Hügel im Hintergrund.
Heidi Horten Villa in Sekirn am Woerthersee. © TZOe Raunig

2025 kosteten laut Remax die Top-10 der Einfamilienhäuser in Wien im Durchschnitt 7,7 Mio. Euro, in Tirol 7,27 Mio. Euro und in Salzburg 3,65 Mio. Euro. In Wien, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg lagen im Vorjahr die Preise der Top-10-Luxus-Wohnungen über jenen von 2024. Für die Top-10-Luxus-Dachgeschosswohnungen wurden österreichweit im Schnitt 3,9 Mio. Euro gezahlt, ein Rückgang von 7,4 Prozent gegenüber 2024.

Zum Luxus-Immobilienmarkt zählten im Vorjahr die 578 teuersten Einfamilienhäuser, die 2.050 teuersten Wohnungen, die 91 teuersten Dachgeschosswohnungen, 62 teure Seegrundstücke und 132 Gebäude am Wasser. Dabei stieg der Gesamtwert der unbebauten Seegrundstücke gegenüber 2024 um 9 Prozent auf 13,12 Mio. Euro, jener der Gebäude am Wasser um 19,5 Prozent auf 147,44 Mio. Euro.

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