Regierungs-Steuer
Böse Überraschung: Pakete werden noch teurer
Die Kritik daran ist riesig, doch trotz allem ist sie beschlossen worden. Die Paketsteuer soll laut Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) rund 280 Millionen Euro im Jahr in die Staatskasse spülen. Das soll die Mehrwertsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel gegenfinanzieren.
Gesetz bringt Wahrheit ans Licht
Die Abgabe gilt ab 1. Oktober für alle Online-Händler mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr. Indirekt sind aber laut Handelsverband rund 4000 kleinere österreichische Händler betroffen, die über Online-Marktplätze verkaufen.
Vom Finanzministerium wurde immer gesagt, dass die Paketsteuer zwei Euro beträgt. Das ist nur die halbe Wahrheit. Wer das Gesetz genau liest, sieht sofort: Die Rede ist von zwei Euro netto. Brutto, mit 20 Prozent Umsatzsteuer, kostet es für die Händler 2,40 Euro. Und die werden das sicher an die Kunden weitergeben.
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Kritiker der neuen Paketsteuer warnten immer davor, dass die Händler die Abgabe an die Kunden weitergeben. Das wird jetzt noch teurer als erwartet.
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