Boobs-Rest-Pose

Duckface war gestern: Jetzt kommen die Hände auf die Brüste

© Variety via Getty Images
Der neueste Insta-Trend: Warum Stars beim Fotografieren jetzt ihre Hände an die Brüste halten.
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Wer jetzt noch ein "Duckface" macht, ist der Zeit wirklich gewaltig hinterher: Die zum Schmollmund geschürzten Lippen sind schon lange out. Gleiches gilt für die "Teekannen-Pose", bei der eine Hand auf der Hüfte ruht - wie der Henkel einer Kanne. Wenn Sie immer noch daran festhalten, outen Sie sich in der Sekunde als Boomer.

Die neue It-Pose der Stars

Was nun? Stars wie Kylie Jenner, Hailey Bieber oder Dua Lipa zeigen vor, wie man jetzt cool für Social Media posiert - die Hände müssen an die Brüste. Genannt wird der neueste Trend, der unsere Instagram-Feeds flutet und auch am roten Teppich zu sehen ist, die Boobs-Rest-Pose.

Bei der Interpretation der Geste gibt es Freiheiten: Ob die Hände direkt auf den Brüsten ruhen, die Finger nur sanft das Dekolleté berühren oder die Hand knapp vor dem Busen stoppt, ist Geschmackssache. Erlaubt ist auch, nur eine Hand zu verwenden.

Das Ende der "Wohin mit den Händen?"-Krise

Fotografen und Social-Media-Experten sehen in dem Trend eine praktische Lösung für ein uraltes Problem. Wer vor der Linse steht, weiß oft nicht, was er mit seinen Händen anfangen soll. Einfach an der Seite herunterhängen lassen, wirkt steif und unbeholfen. Die Hand auf der Brust gibt dem Körper hingegen eine natürliche Spannung.

Gleichzeitig erfüllt der Griff einen cleveren Styling-Zweck: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, frisch manikürte Nägel, teure Statement-Ringe oder funkelnde Armbänder prominent im Bildausschnitt zu platzieren. Zudem lenkt die Pose den Blick geschickt auf das Outfit, strahlt Selbstbewusstsein aus und betont das Dekolleté.

Zwischen Lässigkeit und Kritik

Während jüngere Influencer und Fans die Pose für ihre mühelose Lässigkeit feiern, erntet der Trend auch scharfe Kritik. Manche Beobachter empfinden den gezielten Griff an die Brust als unnötig suggestiv. In den Kommentarspalten von Promi-Bildern werfen Kritiker den Stars  gerne vor, mit der Haltung krampfhaft nach Aufmerksamkeit zu suchen oder "durstig" nach Likes zu sein.

Besonders amüsant fallen die Reaktionen von Millennials und der Generation X aus. Auf Plattformen wie Facebook häufen sich Beiträge von älteren Nutzerinnen, die alte Fotos von sich aus dem Jahr 2015 oder früher posten. Die augenzwinkernde Botschaft: Wir haben unsere Hände schon lässig auf der Brust abgelegt, lange bevor es dafür einen hippen Gen-Z-Namen gab.

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