In seinem neuen Film küsst Elyas M'Barek in einer Szene seinen Freund und Kollegen Florian David Fitz. "Ich habe noch nie einen Mann vorher geküsst", sagte er im dpa-Interview. "Es ist aber jetzt auch nichts anderes, als eine Frau vor der Kamera zu küssen, die man normalerweise nicht küssen würde. Das gehört halt zum Job dazu. Und klar, es hilft dann auch, wenn man den Kollegen kennt und sich vertraut."
Rückkehr aus New York
Nach einiger Zeit in New York ist der 44-Jährige inzwischen in seine Münchner Heimat zurückgekehrt. "Ich war schon immer gerne in München", sagte er. Aber das Image der Stadt habe sich geändert. "Mir begegnen auch mehr Leute, die München früher nicht mochten, und heute die Qualität dieser Stadt mehr zu schätzen wissen, gerade, wenn man älter wird." New York und München könne man nicht vergleichen.
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"Jede Stadt hat ihren eigenen Charme", sagte der 44-Jährige. "New York und München sind natürlich so weit auseinander, dass man das gar nicht vergleichen kann. Das sind zwei verschiedene Planeten, die beide ihre eigenen Vor- und Nachteile haben und ihren eigenen Charme. Wenn man für beides Liebe hat, dann stellt sich die Frage einfach überhaupt nicht. Es kann beides nebeneinander existieren, so wie vieles im Leben."
Neuer Kino-Hit
Der neue Film von Regisseur Bora Dagtekin, "Der perfekte Urlaub", der neu in den Kinos läuft, spielt auf der Lieblingsinsel der Deutschen und mit Klischees von deutschen Touristen auf der Feiermeile am Ballermann. M'Barek hat darin eine der Hauptrollen. "Ich verstehe, warum die Mallorquiner da auch keine Lust mehr drauf haben, dass dieses Ballermann-Bild alles überschattet, weil Mallorca so viel mehr zu bieten hat."
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