Am Ostersonntag

Ex mit Schraubenzieher getötet: Ehemann angeklagt

© Thomas Lenger/monatsrevue.at
Der 47-Jährige muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten.
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In Wiener Neustadt beginnt am 12. November der Prozess gegen einen 47-Jährigen. Er soll seine getrennt lebende Ehefrau, eine 38-jährige vierfache Mutter aus Sooß, getötet haben. Laut Anklage schoss der Mann auf die Frau und attackierte sie anschließend mit einem Schraubenzieher. Ein 45-Jähriger steht ebenfalls vor Gericht, weil er dem Verdächtigen die Tatwaffe verkauft haben soll.

Tat nach Ostergeschenken

Am 5. April soll der Angeklagte zum Wohnhaus seiner Frau gekommen sein und dort zunächst Ostergeschenke für die Kinder abgestellt haben. Danach soll er drei Schüsse abgegeben und mehrfach mit einem Schraubenzieher zugestochen haben. Anschließend soll er die Leiche im Garten versteckt haben. Als ein Sohn nach Hause kam, wurde der Mann überrascht und alarmierte die Polizei. Der Verdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen und legte ein umfassendes Geständnis ab.

Als mögliches Motiv nennt die Anklage die nicht akzeptierte Trennung. Zudem soll der Mann davon überzeugt gewesen sein, seine Frau betreibe schwarze Magie und beeinflusse die gemeinsamen Kinder. Ein psychiatrisches Gutachten sieht beim 47-Jährigen zwar auffälliges Denken und soziale Isolation, aber keine Schuldunfähigkeit. Der mutmaßliche Waffenverkäufer bestreitet jede Beteiligung. Ein zweiter Verhandlungstag ist für den 17. November angesetzt.

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