Sorge um Politiker
Finanzminister Marterbauer an Krebs erkrankt
Demnach begibt sich der Finanzminister ab heute zur Behandlung eines Lymphoms ins AKH. Er wird seine Amtsgeschäfte trotz Therapie weiterhin wahrnehmen. Es könne aber zu Termin-Verschiebungen kommen.
Marterbauer gab in einem Statement gegenüber oe24 bekannt: "In Österreich leben deutlich über 400.000 Menschen mit einer Krebsdiagnose. Seit kurzem bin ich einer davon. Es handelt sich bei meiner Diagnose um ein Lymphom. Eine Erkrankung, die in den letzten Jahren dank umfangreicher Forschung und des guten österreichischen Gesundheitssystems sehr gute Heilungschancen aufweist."
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Wichtig dafür sei aber, dass er "unmittelbar eine entsprechende Therapie beginne", so der Finanzminister. Seine Therapie werde in den nächsten drei Monaten stattfinden. "Beim behandelnden Arzt und seinem Team fühle ich mich hervorragend aufgehoben und betreut", sagt Marterbauer.
Der Finanzminister erklärt: "Die Therapieeinheiten werden zusätzliche Termine in meinem dienstlichen Kalender sein und deshalb bisweilen zur Verschiebung des einen oder anderen Termins führen. Aber die Behandlung wird so geplant, dass ich meiner Aufgabe und Funktion als Finanzminister unseres Landes voll nachkommen werde."
Marterbauer fügt hinzu: "Ich möchte Sie bitten, in der Kommunikation durchaus offen, aber fair und respektvoll mit meiner Erkrankung umzugehen. Wie bei vielen Menschen in unserem Land ist sie eine emotionale Belastung für meine Familie, meine Freundinnen und Freunde, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."
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