Wutrede

FPÖ-Wutbauer: "Für Kanzlergeilheit müssen unsere Bauern bluten"

Mann in Trachtenjacke und hellblauem Hemd vor neutralem Hintergrund.
© Alois Endl
Ein Eklat mit Ansage: FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner rechnet gnadenlos mit der ÖVP ab – und wirft ihr vor, die dürregeplagten Landwirte im Stich zu lassen.
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„Diese Regierung schafft es einfach nicht, den unter der Dürre leidenden Landwirten rasch und unbürokratisch zu helfen", wettert Schmiedlechner. Seine Anschuldigung wiegt schwer: Die „Verlierer-Ampel" gefährde nichts Geringeres als die Lebensmittelsicherheit im ganzen Land. Die Verantwortung dafür sieht er klar beim ÖVP-Bauernbund und dessen Präsidenten Georg Strasser. Sein Vorwurf in aller Deutlichkeit: Für die schwarze „Kanzlergeilheit" müssten jetzt die Landwirte bluten.

Mann im Anzug mit Orden und roter Schleife am Revers, lächelt in die Kamera.
Peter Schmiedlechner © FPÖ NÖ

Verrat am eigenen Klientel?

Richtig zur Sache geht Schmiedlechner bei Strassers Rolle in den Koalitionsverhandlungen. Der Bauernbund habe um jeden Preis den Kanzlersessel für die ÖVP sichern wollen – und dabei nicht nur die Gespräche mit den Freiheitlichen torpediert, sondern gleichzeitig eifrig mit SPÖ und Neos verhandelt. Das Ergebnis dieser Machtpolitik: Ausgerechnet die beiden linken Juniorpartner blockieren jetzt das dringend nötige Hilfspaket für die Bauern.

"Regierung gefährdet unsere Versorgung"

Besonders empört zeigt sich Schmiedlechner über die aktuellen Vorschläge zur Finanzierung: Die SPÖ wolle in den Agrardieseltopf greifen – für ihn ein schlechter Scherz. Sein Fazit: Man nehme den Landwirten erst Geld weg, um es ihnen anschließend mit dem Mascherl „Hilfspaket" wieder zurückzugeben. So etwas könne sich nur die Babler-SPÖ einfallen lassen. Die eigentliche Schuld daran, dass die SPÖ überhaupt bremse, liege aber beim ÖVP-Bauernbund – Strasser trage die Verantwortung mit.

Fazit: Schmiedlechners Botschaft ist unmissverständlich: Den Preis für das ÖVP-Versagen zahlen jetzt die Bauern.

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